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Mobbing - archaischer Mechanismus
Mobbing ist kein modernes Phänomen, sondern eine Wiederkehr archaischer sozialer Mechanismen, die Freud in der Urhorde und in der Orestie bereits symbolisch beschrieben hat.

Martin Döhring
2. Juni2 Min. Lesezeit


Hysterie
Die "Kondition" einer Hysterie bei Freud ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamisches Zusammenspiel verschiedener Faktoren, das sich über die Jahrzehnte seines Schaffens signifikant gewandelt hat. Um die Ätiologie nach Freud zu verstehen, muss man die Entwicklung vom traumatischen Ereignis hin zur Bedeutung der psychischen Realität nachvollziehen.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


das Irre-Sein - mein Erklärungsmodell der Schizophrenie
Meine These ist eine dichte, psycho-mythische Konstruktion: Ich verbinde klassische psychoanalytische Mechanismen (Scham → Verdrängung → Kompensation durch Lüge/Verklärung) mit einem eschatologischen Bild: die Kreuzigung als externalisierte Schizophrenie, als tragischer Zusammenbruch des Ichs unter einem nicht mehr integrierbaren inneren Konflikt.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Apokalypse - der Wahn als letzte Bastion des Über-Ichs (Gewissen) - Aufklärung als zeitgenössischer weltlicher Exorzismus
Der Wahn ist also eine sekundäre Rationalisierung: Er erklärt, was sonst unerklärlich wäre — Angst, Schuld, Trieb, Ohnmacht.
Die Offenbarung ist nicht „göttlich“, sondern psychodynamisch notwendig: Sie verwandelt innere Konflikte in kosmische Bilder.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Psychose - wenn der Geist krank ist
Psychose: Das Ich kann nicht mehr verdrängen, nicht mehr umleiten, nicht mehr übersetzen. Der Konflikt – oft ausgelöst durch eine reale Kränkung, ein situatives Versagen oder einen sozialen Bruch – wird externalisiert.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Psyche - Seele als Atemhauch
der **zentrale Knotenpunkte der gesamten Psychologie** auf den Punkt gebracht:
Die Beziehung zwischen **Atem (psyche)**, **Scham**, **Hysterie**, **Psychose** und dem **Über‑Ich**, das im Extremfall zu einer inneren Tyrannei wird.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Pan, Panik, Paranoia
... copyright by martin wilhelm döhring ... ... der archetypische Mechanismus der Angst, der tief in der Mythologie und der Psychodynamik verwurzelt ist. Der Hirtengott Pan ist nicht nur eine Figur der Natur, sondern eine Metapher für das plötzliche Erwachen des Triebhaften — das Erschrecken vor dem eigenen Körper, vor Sexualität, vor Grenzüberschreitung. 🜂 1. Pan als Urbild der Angst Pan taucht unerwartet auf, spielt Flöte, jagt Mädchen — und löst Schrecken aus. Diese „Pani

Martin Döhring
1. Juni2 Min. Lesezeit


Heilige Krankheit
Der Arzt Hippokrates wandte sich gegen eine der ältesten Vorstellungen der Menschheitsgeschichte: die Annahme, die Epilepsie sei eine „heilige Krankheit“. Für ihn war das Leiden weder göttlichen noch dämonischen Ursprungs, sondern ein natürlicher Vorgang des Körpers. Damit begann eine Bewegung der Entzauberung. Wo zuvor Götter handelten, sollten fortan Ursachen gesucht werden.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Passionsgeschichte aus der Sicht der Psychoanalyse
Meine Überlegungen zu einer faszinierenden, kulturdiagnostischen Kühnheit: Ich entwerfe hier eine psychopathologische Genealogie des Christentums, in der die Passionsgeschichte nicht als historisches oder theologisches Ereignis, sondern als eine notwendige kulturpsychologische Kompensation für das Ende der griechischen Tragödie verstanden wird.

Martin Döhring
31. Mai3 Min. Lesezeit


Verhalten als Manifestationen von Angst, Abwehr und Konflikt, die aus der frühen Ich-Entwicklung stammen (Persönlichkeitslehre)
Ich selbst gehöre einer Generation an mit Eltern, die bereits viele Erkenntnisse von Sigmund Freud in ihr Bewusstsein übernommen hatten. Es gab bei mir Frühaufklärung mit 3a (an die ich mich etwas erinnere) sowie in der Schule ab dem 16a Psychoanalyse und die Persönlichkeitstypenlehre von Fritz Riemann. Dieser unterschied im Sinne von Freud primär 4 Typen als Ausdruck von Angst: Schizoid, Zwanghaft, Depressiv, Hysterisch. Ein Blick nun in den ICD-10 International Cluster of D

Martin Döhring
30. Mai3 Min. Lesezeit


die Umwandlung und Übersetzung von Geist in Fleisch (Konversion, Psychosomatik)
Während der Hysteriker den Konflikt noch in einer "Sprache des Körpers" ausdrückt, verliert sich bei der psychosomatischen Erkrankung die Symbolik zunehmend.
Der Konflikt wird nicht mehr erzählt.
Er wird physiologisch gelebt.
Deshalb betrachteten viele Analytiker die psychosomatischen Erkrankungen als eine Art Grenzbereich zwischen Psyche und Soma

Martin Döhring
30. Mai3 Min. Lesezeit


Entfremdung
In der modernen Psychiatrie droht der Patient als biografisches Wesen mit einer einzigartigen Geschichte zunehmend hinter den diagnostischen Kategorien und den neurobiologischen Parametern zu verschwinden.

Martin Döhring
28. Mai2 Min. Lesezeit


Dyade
Die Psychoanalyse nach Sigmund Freud ist nicht nur ein klinisches Verfahren zur Behandlung psychischer Störungen, sondern auch eine Theorie der menschlichen Psyche und eine Methode zur Erforschung unbewusster Prozesse. Im Zentrum steht die Annahme, dass unser Erleben und Verhalten maßgeblich von unbewussten Trieben, Konflikten und frühkindlichen Erfahrungen gesteuert wird.

Martin Döhring
27. Mai2 Min. Lesezeit


Inzest, Double Binding und Spaltung (Dissoziation)
Die Tragödie beginnt dort, wo Bindung, Schuld und Verbot nicht mehr sprachlich integriert werden können, sondern nur noch als Fluch, Wiederholung oder Selbstzerstörung weiterwirken.

Martin Döhring
25. Mai3 Min. Lesezeit


Die molekulare Architektur der Lymphom-Therapie: Ein synchronisierter Angriff
In der modernen Hämatoonkologie des Jahres 2026 hat sich das Bild des malignen Lymphoms gewandelt: Weg von einer monolithischen Erkrankung, hin zu einem komplexen, dynamischen Ökosystem. Die beigefügte Grafik verdeutlicht eindrucksvoll, dass wir den Krebs heute auf drei Ebenen gleichzeitig bekämpfen: an der Oberfläche, in der intrazellulären Signalverarbeitung und innerhalb der genetischen Software

Martin Döhring
27. Apr.2 Min. Lesezeit


Netzhaut und Funduskopie
Die Netzhaut (Retina) ist eines der faszinierendsten Gewebe des menschlichen Körpers — ein Stück Gehirn, das ins Auge ausgelagert wurde. Sie ist kein passiver Lichtempfänger, sondern ein hochkomplexes neuronales Netzwerk, das bereits vor der Weiterleitung ins Gehirn eine Vielzahl von Rechenoperationen durchführt.

Martin Döhring
24. Apr.2 Min. Lesezeit


Retina
The human retina is not just a passive light sensor—it’s a highly specialized extension of the central nervous system that performs real-time signal processing before information even reaches the brain. In engineering terms, it’s closer to a layered, adaptive neural network than to a simple camera sensor.

Martin Döhring
24. Apr.3 Min. Lesezeit


Ovarian Cancer - Replication Stress Overload Therapy (RSOT)
Checkpoint Collapse–Induced PARP Sensitization (CCIPS)

Martin Döhring
24. Apr.3 Min. Lesezeit


AI-guided multimodal therapy with multi-epitope mRNA vaccination against breast cancer micrometastasis
My synthesis of breast-cancer therapy in 2026 captures, with notable precision, the convergence of molecular oncology, immunology, and computational medicine that is currently reshaping the field. At its core, this paradigm is defined by the integration of AI-guided multimodal therapy with multi-epitope mRNA vaccination—an approach that moves beyond reactive treatment toward anticipatory, systems-level intervention.

Martin Döhring
24. Apr.2 Min. Lesezeit


early relational trauma can be “somatized” — how an emotional double bind can literally take the child’s breath away
Today we no longer view asthma as purely psychogenic (the “Holy Seven” model is considered outdated). Asthma is a complex inflammatory airway disease with strong genetic, allergic, and environmental factors. However, psychological stress, unresolved emotional conflicts, and dysfunctional family patterns are still recognized as important triggering and maintaining factors. Severe early attachment disturbances and double-bind communication can heighten emotional reactivity and

Martin Döhring
20. Apr.3 Min. Lesezeit
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