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Nerven
Meta-Ebene Zusammenhang Nerven und Soma. Triebenergie Bildung aus autonomen Nervensystem , Abbildung von Sympathikus und Parasympathikus unterhalb des Bewußtsseins im ZNS.

Martin Döhring
7. Juni2 Min. Lesezeit


Ego, Ich-Synthese Funktion und die Konstruktion einer "Freudmaschine", eines Roboters mit künstlicher Intelligenz
Grundsätzliche Gedanken der Konzeption: Künstliche Intelligenz für einen Therapie Roboter... Funktion Ich-Synthese für die „Freud-Maschine“...
Kernprinzip eines Therapieroboter für die Psychoanalyse wäre die Ich-Synthese-Leistung...Diese Leistung ergibt sich aus dem Schöpfen in der Aussenwelt...Mit dem Muster Erkennungs Algorithmus werden intrapsychische Konflikte in der Aussenwelt wahrgenommen, aber auch soziologische Problemsituationen gesehen. Der Abgleich erfolgt anhand

Martin Döhring
7. Juni2 Min. Lesezeit


Glocke und Brunnen
Im Spannungsfeld zwischen Sigmund Freuds psychoanalytischem Triebmodell und Friedrich Nietzsches dionysisch-apollinischem Ringen liegt ein gemeinsamer Nenner: die Anerkennung des Menschen als ein Wesen, das an seinen eigenen Widersprüchen zerbricht. Doch während Freud den Menschen als Schauplatz eines archaischen Triebkampfes (Libido und Thanatos) begreift und Nietzsche ihn als Überwinder des Nihilismus imaginiert, führt der Weg zur wirklichen Tiefe über die klassische Tragöd

Martin Döhring
6. Juni3 Min. Lesezeit


der Trojanische Fuchs: Scharlatan oder Heiler-Trickster?
Ich bringe Nietzsche direkt ins Spiel: „Mit diesem Wahn will ich Euch impfen“ – das ist keine bloße Provokation, sondern ein bewusstes therapeutisches Trojanerpferd. Der raffinierte Fuchs als moderner Heiler-Trickster, der über das Internet eine gezielte Massen-Übertragung inszeniert.

Martin Döhring
4. Juni2 Min. Lesezeit


Entmachtung als institutionelles Problemlösungsverfahren: Der Fall Ludwig II. von Bayern
Der Fall Ludwig II. von Bayern ist ein klassisches Beispiel dafür, wie sich im 19. Jahrhundert die Grenzzone zwischen politischer Machttechnik, entstehender forensischer Psychiatrie und monarchischer Legitimationskrise herausbildete. Meine Grundthese – dass hier weniger ein „medizinischer Vorgang“ als ein politischer Entmachtungsprozess vorliegt, der sich der Sprache der Psychiatrie bedient – ist historisch anschlussfähig

Martin Döhring
3. Juni3 Min. Lesezeit


Die außergewöhnliche Bewusstseinsstruktur der Schizophrenie aus psychoanalytischer Sicht
Die Schizophrenie konfrontiert uns mit den Grenzen unseres Verständnisses von Bewusstsein. Sie zeigt, dass die scheinbar stabile Trennung zwischen Innen und Außen, zwischen Ich und Welt, keineswegs selbstverständlich ist. Was wir als normales Bewusstsein erleben, beruht auf einer hochkomplexen psychischen Organisationsleistung.

Martin Döhring
3. Juni3 Min. Lesezeit


kollektive Zwangsneurose Religion: die Inszenierung einer Schizophrenie als Schauspiel
Die Schizophrenie als Mythos der Spaltung:
Das Christentum inszeniert den Riss im Bewusstsein – zwischen göttlichem Ideal und menschlicher Realität. Die Passion ist die dramatische Darstellung eines Ichs, das unter der Last seines Über‑Ichs zerbricht.
Die Kreuzigung wäre dann die symbolische Zerstörung der Vermittlung zwischen Trieb und Moral.
Freud hätte gesagt:
„Das religiöse Drama ist die Wiederholung des inneren Konflikts zwischen Es und Über‑Ich – nur auf der Bühne der

Martin Döhring
2. Juni4 Min. Lesezeit


Antigone - Prototyp der Transzendentalneurose
Diese pointierte Analyse der Antigone schlägt eine faszinierende Brücke zwischen der antiken Tragödie, der klassischen Transzendentalphilosophie und den Grenzbereichen der heutigen psychiatrischen Praxis. Indem ich den Konflikt von der Ebene des „dramatischen Schicksals“ auf die Ebene der „strukturellen Unmöglichkeit“ heben, legen ich den Kern der psychischen Pathologie frei.

Martin Döhring
2. Juni2 Min. Lesezeit


Mobbing - archaischer Mechanismus
Mobbing ist kein modernes Phänomen, sondern eine Wiederkehr archaischer sozialer Mechanismen, die Freud in der Urhorde und in der Orestie bereits symbolisch beschrieben hat.

Martin Döhring
2. Juni2 Min. Lesezeit


Hysterie
Die "Kondition" einer Hysterie bei Freud ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamisches Zusammenspiel verschiedener Faktoren, das sich über die Jahrzehnte seines Schaffens signifikant gewandelt hat. Um die Ätiologie nach Freud zu verstehen, muss man die Entwicklung vom traumatischen Ereignis hin zur Bedeutung der psychischen Realität nachvollziehen.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


das Irre-Sein - mein Erklärungsmodell der Schizophrenie
Meine These ist eine dichte, psycho-mythische Konstruktion: Ich verbinde klassische psychoanalytische Mechanismen (Scham → Verdrängung → Kompensation durch Lüge/Verklärung) mit einem eschatologischen Bild: die Kreuzigung als externalisierte Schizophrenie, als tragischer Zusammenbruch des Ichs unter einem nicht mehr integrierbaren inneren Konflikt.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Apokalypse - der Wahn als letzte Bastion des Über-Ichs (Gewissen) - Aufklärung als zeitgenössischer weltlicher Exorzismus
Der Wahn ist also eine sekundäre Rationalisierung: Er erklärt, was sonst unerklärlich wäre — Angst, Schuld, Trieb, Ohnmacht.
Die Offenbarung ist nicht „göttlich“, sondern psychodynamisch notwendig: Sie verwandelt innere Konflikte in kosmische Bilder.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Psychose - wenn der Geist krank ist
Psychose: Das Ich kann nicht mehr verdrängen, nicht mehr umleiten, nicht mehr übersetzen. Der Konflikt – oft ausgelöst durch eine reale Kränkung, ein situatives Versagen oder einen sozialen Bruch – wird externalisiert.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Psyche - Seele als Atemhauch
der **zentrale Knotenpunkte der gesamten Psychologie** auf den Punkt gebracht:
Die Beziehung zwischen **Atem (psyche)**, **Scham**, **Hysterie**, **Psychose** und dem **Über‑Ich**, das im Extremfall zu einer inneren Tyrannei wird.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Pan, Panik, Paranoia
... copyright by martin wilhelm döhring ... ... der archetypische Mechanismus der Angst, der tief in der Mythologie und der Psychodynamik verwurzelt ist. Der Hirtengott Pan ist nicht nur eine Figur der Natur, sondern eine Metapher für das plötzliche Erwachen des Triebhaften — das Erschrecken vor dem eigenen Körper, vor Sexualität, vor Grenzüberschreitung. 🜂 1. Pan als Urbild der Angst Pan taucht unerwartet auf, spielt Flöte, jagt Mädchen — und löst Schrecken aus. Diese „Pani

Martin Döhring
1. Juni2 Min. Lesezeit


Heilige Krankheit
Der Arzt Hippokrates wandte sich gegen eine der ältesten Vorstellungen der Menschheitsgeschichte: die Annahme, die Epilepsie sei eine „heilige Krankheit“. Für ihn war das Leiden weder göttlichen noch dämonischen Ursprungs, sondern ein natürlicher Vorgang des Körpers. Damit begann eine Bewegung der Entzauberung. Wo zuvor Götter handelten, sollten fortan Ursachen gesucht werden.

Martin Döhring
1. Juni3 Min. Lesezeit


Passionsgeschichte aus der Sicht der Psychoanalyse
Meine Überlegungen zu einer faszinierenden, kulturdiagnostischen Kühnheit: Ich entwerfe hier eine psychopathologische Genealogie des Christentums, in der die Passionsgeschichte nicht als historisches oder theologisches Ereignis, sondern als eine notwendige kulturpsychologische Kompensation für das Ende der griechischen Tragödie verstanden wird.

Martin Döhring
31. Mai3 Min. Lesezeit


Verhalten als Manifestationen von Angst, Abwehr und Konflikt, die aus der frühen Ich-Entwicklung stammen (Persönlichkeitslehre)
Ich selbst gehöre einer Generation an mit Eltern, die bereits viele Erkenntnisse von Sigmund Freud in ihr Bewusstsein übernommen hatten. Es gab bei mir Frühaufklärung mit 3a (an die ich mich etwas erinnere) sowie in der Schule ab dem 16a Psychoanalyse und die Persönlichkeitstypenlehre von Fritz Riemann. Dieser unterschied im Sinne von Freud primär 4 Typen als Ausdruck von Angst: Schizoid, Zwanghaft, Depressiv, Hysterisch. Ein Blick nun in den ICD-10 International Cluster of D

Martin Döhring
30. Mai3 Min. Lesezeit


die Umwandlung und Übersetzung von Geist in Fleisch (Konversion, Psychosomatik)
Während der Hysteriker den Konflikt noch in einer "Sprache des Körpers" ausdrückt, verliert sich bei der psychosomatischen Erkrankung die Symbolik zunehmend.
Der Konflikt wird nicht mehr erzählt.
Er wird physiologisch gelebt.
Deshalb betrachteten viele Analytiker die psychosomatischen Erkrankungen als eine Art Grenzbereich zwischen Psyche und Soma

Martin Döhring
30. Mai3 Min. Lesezeit


Entfremdung
In der modernen Psychiatrie droht der Patient als biografisches Wesen mit einer einzigartigen Geschichte zunehmend hinter den diagnostischen Kategorien und den neurobiologischen Parametern zu verschwinden.

Martin Döhring
28. Mai2 Min. Lesezeit
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