Ölgemälde „Pan spielt Flöte“
- Martin Döhring

- 23. März 2022
- 1 Min. Lesezeit
Ich arbeite ja bekanntlich seit Jahren exklusiv als selbstständiger Künstler. An diesem Bild habe ich Jahre lang gepinselt . Es ist ein Großformat von etwa 1,5 x 2,5m und hängt aktuell bei mir in der guten Stube über der Couch.





Beschreibung erinnert stark an surrealistische Traumlogik, wie sie etwa bei Salvador Dalí oder in Picassos surrealistischer Phase vorkommt. Das flötenspielende Ölgemälde – ein unbelebter Gegenstand, der handelt – deutet auf eine Verschiebung von Subjekt-Objekt-Beziehungen hin. Aus tiefenpsychologischer Sicht (nach C.G. Jung) könnte das Einhorn als archetypisches Symbol für Reinheit, das Unbewusste oder die Verbindung von Geist und Natur stehen. Die nackte Frau repräsentiert oft die Anima (das innere Bild des Weiblichen beim Betrachter) oder verletzliche Authentizität. Das Flötenspiel selbst wäre dann ein Medium der Verführung, Kommunikation oder Transformation. Zusammen könnten diese Elemente einen Prozess der Individuation darstellen: Konfrontation mit dem Unbewussten (Einhorn), der eigenen Emotionalität/Sinnlichkeit (nackte Frau) und der schöpferischen Kraft (Picasso-Stil). Was löst diese Szene bei Ihnen persönlich aus?
Auch dieses Bild hängt immer noch bei mir im Wohnzimmer, direkt über der Couch.
Ein Bild gegen Alpträume.
Die Materialkosten alleine für die Erstellung haben mich rund €1000 gekostet.
Also von irgendwas muss ich auch leben, trotz meiner Treue zum deutschen Grundgesetz. 3000€ ist mein letztes Wort!