Luzidalität - der Engel ist gefallen
- Martin Döhring

- vor 3 Tagen
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Den Begriff oder das Wort Luzidalität gibt es tatsächlich. Nur wird er halt sehr selten benutzt, und meistens technisch juristisch.
Luzidalität: Wird der Richter zu einem Insassen in einer Heil- oder Irrenanstalt gerufen, soll er häufig eine Feststellung treffen. Diese ist: Der Insasse wird geprüft, ob er zu Person, Ort und Situation orientiert ist und darüber Auskunft geben kann. So ist der Gebrauch , so ist der Brauch, so ist das Gesetz.
Wer nun irgendwas mit luzide oder Luzifer vermutet, hat Recht, es gibt eine Verwandschaft. Und die liegt in der Natur der Sache.
Wenn ich nun Luzidalität auf Deutsch sage, dann heißt das Wort „Hellsehen“ und es ist zu recht gefürchtet.
Jetzt gibt es nicht nur das Hellsehen, sondern auch das Hell-Lesen.
Wie kommt es dazu? Ein Zensor, nennen wir ihn mal „Heiliger Geist“ verhindert unsere Sicht oder Erkenntnis oder beides. Die Zensur nennt man Verdrängung.
Verdrängung kommt aus Scham, aus Reue, aus Verbrechen, aus Strafe, Verbot und Verblendung und aus Irrtum. „Schlechtes Gewissen“.
Die Vermutung ist: Es gibt eine eigene Verdrängung , aber auch die einer Gruppe, Horde , Gesellschaft oder Gemeinschaft.
Ingeborg Bachmann meinte feinsinnig, man dürfe dem Menschen die Wahrheit zumuten.
Verdrängung kann auch was mit Furcht zu tun haben: Die Angst des Verbrechers vor seinem Fluch, zum Beispiel der Muttermörder Orest , den die Erynnien jagen....
Ein mancher fürchtet sich so stark, dass er im Wahn landet.



Gerichtsakten sind chiffrierte Pornos.
Beispiel 5 moderne deutsche Philosophen mit Hell-lesigkeit:
Nietzsche, Freud, Jung, Heidegger, Jaspers
Heidegger erkannte: Buchtitel „Holzwege“ (you are on the woodway …) der Versuch der Operationalisierung oder Lehrbuch Gestaltung mit Inhalt Nietzsche muss notwendig scheitern, der Versuch bleibt frustran.
Jaspers war erst Arzt, dann Professor für Psychiatrie und wurde dann Professor für Philosophie.
Er stellte fest: Die Schriften Nietzsches sind luzide.
Dieser forensische Beweis zeigt , dass die konventionelle Ansicht man könne aus den Schriften Nietzsches herauslesen er sei irgendwie geisteskrank, falsch ist.
Also die Annahme eine „pathografisch medizinischen Schrift“ im Fall Nietzsche ist widerlegt.