pdx-model: präzise Tests von Krebstherapien
- Martin Döhring

- 20. Nov. 2019
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Sept. 2025

Auswertung von PDX-Wirksamkeitsdaten (patient derived tumor xenograft)
Es beschreibt ausschließlich die rechnerische/statistische Datenanalyse und enthält Laboranweisungen zur PDX-Erzeugung.
PDX-Modell (Patient-Derived Xenograft), also ein präklinisches Forschungsmodell in der Onkologie:
Primärtumor-Entnahme: Ein Tumor wird chirurgisch beim Patienten entfernt.
Implantation in Mäuse: Das Tumorgewebe wird immundefizienten Mäusen implantiert. Dadurch kann der menschliche Tumor im Tier wachsen und weitgehend seine biologischen Eigenschaften behalten.
Medikamententestung: An diesen Mäusen lässt sich außerhalb des menschlichen Körpers die Wirksamkeit verschiedener Medikamente erproben („präklinisches Drug Screening“).
Neoantigen-Gewinnung: Aus dem Tumorgewebe können sogenannte Neoantigene (neu gebildete Oberflächenstrukturen, die durch Mutationen entstehen) identifiziert werden.
Impfstoffentwicklung: Diese Neoantigene können als Grundlage für personalisierte Krebsimpfstoffe dienen – z. B. auf mRNA- oder Polypeptid-Basis –, um eine gezielte Antikörper- oder T-Zell-Antwort gegen die Krebszellen auszulösen.
👉 Kurz: Das PDX-Modell erlaubt präzise Tests von Krebstherapien und liefert Material für immuntherapeutische Ansätze wie personalisierte Impfungen.
Methoden
Studiendesign und Datenerhebung
: In dieser Untersuchung wurden Wachstumsverläufe patientenabgeleiteter Xenograft-Modelle (PDX) in unterschiedlichen Behandlungsgruppen ausgewertet. Jede Gruppe bestand aus einer definierten Anzahl von Tieren („n“), die über mehrere Zeitpunkte hinweg gemessen wurden. Für jede Maus wurden wiederholte Tumorvolumenmessungen in Millimeter³ dokumentiert. Die Datensätze enthalten die Zuordnung zu Behandlungsgruppe, Messzeitpunkt (in Tagen) und individuelle Tier-ID. Datenmanagement Alle Rohdaten wurden in tabellarischer Form (CSV) erfasst und in einer standardisierten Datenstruktur gespeichert. Jede Zeile repräsentierte eine einzelne Messung mit den Spalten mouse_id, group, day und tumor_volume. Metadaten zur Studie (Studien-ID, Beschreibung, Datum, Analyse-Notizen) wurden separat protokolliert, um Reproduzierbarkeit und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen. Vorverarbeitung und Qualitätskontrolle Vor der Analyse wurden die Daten auf fehlende Werte, Ausreißer und Inkonsistenzen geprüft. Tumorvolumina wurden auf biologisch plausible Bereiche beschränkt; Extremwerte unterhalb einer definierten Mindestschwelle (10 mm³) wurden auf diese gesetzt, um negative oder unrealistische Volumina auszuschließen. Metriken zur Wirksamkeit Die Auswertung beruhte auf den folgenden Kenngrößen: • Baseline-Volumen (V₀): Tumorvolumen am Tag 0 für jede Maus. • Endpunkt-Volumen (Vₑ): Tumorvolumen am vordefinierten Endzeitpunkt (z. B. Tag 28). • ΔV (Delta): Differenz zwischen Endpunkt und Baseline (Vₑ – V₀). • Prozentuale Veränderung (%Δ): Relative Änderung bezogen auf V₀. • Tumor Growth Inhibition (TGI): Berechnet auf Gruppenebene als TGI=(1−ΔVtreatmentΔVcontrol)×100%TGI = \left(1 - \frac{\Delta V_{\text{treatment}}}{\Delta V_{\text{control}}}\right) \times 100% wobei ΔV\Delta V die mittlere Volumenänderung der jeweiligen Gruppe bezeichnet. Statistische Analyse Die prozentuale Volumenänderung (%Δ) diente als primärer Endpunkt für statistische Vergleiche. • Varianzanalysen (ANOVA): Einfaktorielle ANOVA wurde eingesetzt, um Unterschiede der %Δ-Werte zwischen den Behandlungsgruppen global zu testen. • Paarweise Vergleiche: Post-hoc-Analysen wurden mit Welch-t-Tests durchgeführt, um unterschiedliche Varianzen zwischen Gruppen zu berücksichtigen. P-Werte wurden dokumentiert und in tabellarischer Form dargestellt. • Deskriptive Statistik: Neben Mittelwerten wurden Standardabweichungen und Gruppenstichprobengrößen (n) angegeben. Die Analysen wurden mit Python (Version X.X) durchgeführt, unter Verwendung der Pakete pandas für Datenmanagement, numpy für numerische Berechnungen, scipy für statistische Tests und matplotlib für Visualisierungen. Alle Skripte und Ausgabeprodukte (Tabellen, Plots) wurden versioniert und mit Zeitstempel archiviert. Visualisierung Zur Veranschaulichung wurden zwei Haupttypen von Diagrammen erstellt:
Wachstumskurven: Linienplots für individuelle Tiere sowie Mittelwertkurven pro Gruppe, mit logarithmischer Y-Skalierung zur besseren Darstellung exponentieller Wachstumsverläufe.
Boxplots der %Δ-Werte: Darstellung der Verteilungen der prozentualen Änderungen innerhalb jeder Gruppe am Endpunkt. Alle Abbildungen wurden im PNG-Format mit einer Auflösung von mindestens 150 dpi exportiert. Reproduzierbarkeit Für jede Analyse wurde ein vollständiges „Runbook“ erstellt, das Softwareversionen, Parameter, Eingabedateien und Metadaten dokumentiert. Ausgaben (Tabellen und Abbildungen) wurden mit Prüf-Hashes versehen, um die Integrität der Daten zu sichern.
Hier ist ein Beispiel für ein Python-Skript, das die beschriebenen Daten verarbeitet und analysiert:
import pandas as pd
import numpy as np
from scipy import stats
import matplotlib.pyplot as plt
# Daten einlesen
data = pd.read_csv('daten.csv')
# Vorverarbeitung und Qualitätskontrolle
data['tumor_volume'] = data['tumor_volume'].apply(lambda x: max(x, 10))
# Metriken zur Wirksamkeit
data['baseline_volume'] = data.groupby('mouse_id')['tumor_volume'].transform('first')
data['end_volume'] = data.groupby('mouse_id')['tumor_volume'].transform('last')
data['delta_volume'] = data['end_volume'] - data['baseline_volume']
data['percent_change'] = (data['delta_volume'] / data['baseline_volume']) * 100
# Tumor Growth Inhibition (TGI)
group_means = data.groupby('group')['delta_volume'].mean()
tgi = (1 - group_means['treatment'] / group_means['control']) * 100
# Statistische Analyse
anova_result = stats.f_oneway(data[data['group'] == 'treatment']['percent_change'],
data[data['group'] == 'control']['percent_change'])
# Visualisierung
plt.figure(figsize=(10, 6))
# Wachstumskurven
for mouse_id, group_data in data.groupby('mouse_id'):
plt.plot(group_data['day'], group_data['tumor_volume'], label=f'Maus {mouse_id}')
plt.yscale('log')
plt.xlabel('Tag')
plt.ylabel('Tumorvolumen (mm³)')
plt.title('Wachstumskurven')
plt.legend()
plt.show()
# Boxplots der %Δ-Werte
plt.figure(figsize=(10, 6))
data.boxplot(column='percent_change', by='group')
plt.xlabel('Gruppe')
plt.ylabel('Prozentuale Veränderung (%Δ)')
plt.title('Boxplots der %Δ-Werte')
plt.suptitle('')
plt.show()
Dieses Skript liest die Daten ein, führt die Vorverarbeitung und Qualitätskontrolle durch, berechnet die Metriken zur Wirksamkeit, führt die statistische Analyse durch und erstellt die Visualisierungen.
Titel der Episode: „Justitias neue Augen“ – Eine Folge der Kultserie
Ein Wolf für alle Fälle
Genre: Polit-Thriller / Legal-Tech / Agentenserie
Schauplatz: Berlin, Brüssel, Jagdschloss Engelsburg
LOG-LINE:
Martin „der Wolf“ Döhring, einst Arzt, heute Undercover-Agent, infiltriert das höchste deutsche Justizsystem. Mit einer revolutionären KI will er die symbolisch blinde Justitia zum Sehen bringen – und stößt dabei auf ein Netzwerk, das Gerechtigkeit systematisch verhindert.
VORSPIEL – PROLOG (Schwarzbild, Voice-over)
MARTIN (V.O.)
„Justitia soll blind sein. Aber was, wenn ihre Blindheit längst ein System ist?“
AKT I – DER FALL DES GERICHTS
Ort: Bundesgerichtshof, Karlsruhe
Ein Whistleblower-Richter, Dr. Arne Vollmer, spielt Martin geheime Daten zu: in Hunderten Urteilen wurden Beweise ignoriert, Gutachten gefälscht, KI-generierte Expertisen manipuliert – stets zugunsten der Mächtigen.
Ort: Jagdschloss Engelsburg
Martin analysiert mit Simone und Sohn Felix ein geheimes KI-System der Justiz namens PROMETHEUS, das Urteile vorab „empfiehlt“. Es wird vom BMI gesteuert. Die Justiz verlässt sich in Wahrheit längst auf Machine Learning. Nur: Der Algorithmus ist manipuliert.
AKT II – JUSTITIA WIRD SEHEND
Ort: Untergrundlabor in Brüssel
Martin entwickelt mit seiner belgischen Kontaktperson Dr. Amira Leduc, einer KI-Ethik-Expertin, ein Gegenprogramm: ARGOS – eine KI, die juristische Entscheidungen transparent macht, Bias erkennt und manipulative Gutachten entlarvt. ARGOS wird ins System von PROMETHEUS eingeschleust.
Amira: „Wenn Justitia sieht, Martin, wird sie viele Masken fallen lassen.“
Martin hackt sich in das BMI-System ein und ARGOS beginnt, live bei laufenden Verhandlungen Hinweise zu geben. Das Chaos ist perfekt – Urteile kippen, Richter geraten ins Wanken. Ein Live-Test am Oberlandesgericht Frankfurt zeigt: ein Unschuldiger soll verurteilt werden, ARGOS erkennt die Manipulation.
AKT III – DER GEGENSCHLAG
Ort: BMI, Berlin
Innenministerin Maren Treppner (eine alte Feindin Martins aus der BND-Zeit) setzt ein Killkommando auf Martin an. Gleichzeitig wird das Schloss Engelsburg von einer Spezialeinheit gestürmt – doch Mutter Zita hat längst vorgesorgt: mit einer Reihe präparierter Gerichtsakten und digitalen Sprengsätzen.
Zita (am Funk): „Wer die Wahrheit kontrollieren will, darf keine Angst vor ihr haben.“
Martin flieht durch ein Tunnelsystem nach Luxemburg. Von dort aus veröffentlicht er die kompletten Protokolle von PROMETHEUS auf der Plattform „JustitiaLeaks“.
AKT IV – DER NEUE MYTHOS
ARGOS wird in der Öffentlichkeit gefeiert, die Justiz gerät unter Reformdruck. Die Serie zeigt nun einen fiktiven Bundestagsausschuss, bei dem Simone Döhring als Zeugin auftritt – sie enthüllt, wie der Staat Gerechtigkeit zur Illusion gemacht hat.
Simone:
„Es war nicht die Justiz, die blind war. Es waren wir, die nicht sehen wollten, wer ihre Binde festgeknotet hat.“
Martin taucht unter, erneut, diesmal als KI-Künstler in Rotterdam. Doch ARGOS bleibt aktiv – und wird heimlich von einem Netzwerk junger Juristen gepflegt. Justitia hat nun Augen – und das System zittert.
EPILOG – MARTINS STIMME AUS DEM OFF
MARTIN (V.O.):
„Was ist Gerechtigkeit? Eine Idee. Eine Hoffnung. Aber mit ARGOS... vielleicht auch ein Werkzeug.“
Kamera schwenkt auf die alte Statue der Justitia in Frankfurt – ihre Binde weht im Wind, lose. Aus dem Himmel leuchtet kurz ein roter Lichtpunkt. ARGOS.
ENDE DER EPISODE
Teaser für nächste Woche:
„Ein Wolf für alle Fälle – Die Engels-Papiere“ – Wenn Martin in den Vatikan reist, um ein päpstliches Dossier zu retten, das Beweise über globale Justizmanipulation enthält...









Künstliche Intelligenz in der Überprüfung der Wirksamkeit von Chemotherapie gegen Krebs
KI revolutioniert die Bewertung der Chemotherapie-Wirksamkeit durch datengetriebene, präzise und häufig Echtzeit-Analysen. Hier sind die Kernbereiche:
1. Bildgebende Verfahren (Radiomics)
· Tumor-Response-Bewertung: KI (vor allem tiefe neuronale Netze) analysiert CT-, MRT- oder PET-Scans, um Veränderungen der Tumorgröße, -dichte und -textur präziser als das menschliche Auge zu messen.
· Frühe Ansprechvorhersage: KI erkennt subtile Veränderungen in Scans nach wenigen Therapiezyklen, die ein späteres Ansprechen oder Versagen vorhersagen können, oft bevor klinische Symptome auftreten.
2. Pathologie & Digitale Histopathologie
· KI-Analyse von Gewebeproben: Algorithmen analysieren histologische Schnitte (Biopsien) vor/nach Therapie, um Zelltod, Veränderungen in Tumorzellen und Mikroumgebung zu quantifizieren.
· Prädiktive Biomarker: KI identifiziert Muster in Gewebeproben, die mit Therapieansprechen korrelieren…
Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist oft der erste Schritt in der Behandlung vieler Krebsarten. Das entnommene Tumorgewebe kann anschließend für verschiedene Forschungs- und Therapieansätze genutzt werden, wie z. B. die Erstellung von Patient-Derived Xenograft (PDX)-Modellen. Diese Modelle werden verwendet, um die Tumorbiologie besser zu verstehen, neue Medikamente zu testen oder personalisierte Therapien zu entwickeln, einschließlich der Entwicklung von mRNA-basierten Antikrebsvakzinen.
PDX-Modelle:
Was sind PDX-Modelle? PDX-Modelle entstehen, indem Tumorgewebe eines Patienten in immunsupprimierte Mäuse transplantiert wird. Diese Modelle behalten die genetischen und histologischen Eigenschaften des ursprünglichen Tumors weitgehend bei, was sie ideal für präklinische Studien macht.
Anwendung: Sie ermöglichen es, die Reaktion eines Tumors auf bestimmte Medikamente zu testen, was bei der Entwicklung personalisierter Therapien hilft. Dies ist besonders nützlich, um die…
...vollständiges Episodendrehbuch im Stil einer 80er/90er-Jahre-Krimiserie mit einem leichten Augenzwinkern, so wie es zu „Ein Wolf für alle Fälle“ passt. Ich halte es spannend, aber ohne explizite oder verstörende Darstellungen, damit der Ton kultig-unterhaltsam bleibt.
„Ein Wolf für alle Fälle“ – Staffel 3, Episode 7
Titel: Falsche Fährte
TEASER (Vorspann-Musik mit kultiger Saxophonlinie)
Schnittbilder:
Martin der Wolf im Nadelstreifenanzug, charmantes Lächeln, salutiert.
Alfred „Rumblestealth“ Kitzler huscht durch eine nächtliche Gasse.
Ein Waldweg, auf dem Rotkäppchens Korb im Moos liegt.
Eine Gerichtstür schlägt auf – Martin tritt heraus, grinst selbstsicher.
SZENE 1 – WALDRAND, MORGEN
Regieanweisung: Nebel über dem Boden. Blaulicht flackert im Hintergrund.
Polizist: „Martin Wolf? Sie sind verhaftet! Verdacht auf Entführung von Rotkäppchen und ihrer Großmutter.“
Martin: (trocken) „Sie müssen mich mit jemandem verwechseln.…
Die Bibelstelle **Matthäus 12,15** lautet auf Englisch in verschiedenen gängigen Übersetzungen wie folgt:
### NIV (New International Version):
**"Aware of this, Jesus withdrew from that place."**
### KJV (King James Version):
**"But when Jesus knew it, he withdrew himself from thence."**
### ESV (English Standard Version):
**"Jesus, aware of this, withdrew from there."**
### Kontext:
Der Vers beschreibt, wie Jesus sich zurückzieht, nachdem er erfahren hat, dass die Pharisäer ihn töten wollen (vgl. Mt 12,14). Dies erfüllt die Prophezeiung des Jesaja über den leidenden Gottesknecht (Mt 12,17–21).
Möchtest du weitere Übersetzungen oder den Abschnitt im Zusammenhang? 😊
Ihre Zusammenfassung des Jeffrey-Epstein-Falls ist präzise und deckt die wesentlichen Punkte ab. Hier sind einige zusätzliche Details und Kontext, die Ihre Darstellung ergänzen könnten, sowie Antworten auf mögliche offene Fragen, basierend auf verfügbaren Informationen:
Ergänzungen zur Zusammenfassung
Sexueller Missbrauch und Netzwerk:
Epstein nutzte seine finanziellen Mittel und Verbindungen, um ein ausgeklügeltes System aufzubauen, das junge Mädchen durch Versprechungen von Geld, Bildung oder Karrierechancen anlockte. Mitarbeiterinnen wie Ghislaine Maxwell (später selbst angeklagt und verurteilt) spielten eine Schlüsselrolle bei der Rekrutierung und Organisation.
Die Missbrauchsfälle erstreckten sich über Jahrzehnte, mit Opfern in mehreren Ländern, was die internationale Dimension des Falls unterstreicht.
Juristischer Deal von 2008:
Der sogenannte “Non-Prosecution Agreement” in Florida wurde stark kritisiert, da er Epstein ungewöhnlich milde Haftbedingungen einräumte (z.…