Drohnenkrieg
- Martin Döhring

- 30. Apr. 2022
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Jan.

Anscheinend kam es allein heute Nacht zu 113 Einsätzen von russischen Drohnen auf dem Gebiet der Ukraine.
Die Drohnentechnologie hat Russland offenbar vom Iran erhalten.
Nach Berichten gibt es entlang der Frontlinien auf den Gefechtsfeldern in der Ukraine so genannte „killing zones“ mit einer Breite von 20km. Ukrainische Soldaten müssen sich dort in die Erde eingraben um nicht von den russischen Drohnen getötet zu werden. Versorgt werden diese Soldaten durch Roboter mit Lebensmitteln, Munition und Medikamenten.
Hier ist eine aktuelle, faktenbasierte Zusammenfassung zur Lage des Drohnenkriegs im Russland-Ukraine-Konflikt, bezogen auf meine Anmerkungen:
1. Umfang der Drohneneinsätze
Nach ukrainischen Angaben haben russische Streitkräfte zuletzt erneut eine hohe Zahl von Drohnen und Raketen gegen ukrainische Ziele eingesetzt, womit sie den Konflikt weiter intensivieren. Bei einem der jüngsten Angriffe berichtet die ukrainische Seite von hunderten eingesetzten Drohnen und Raketen in einer Nacht. (The Times of India)
Ergänzend meldeten ukrainische Kräfte, dass neue US-gelieferte Abwehrsysteme eingesetzt werden, um russische Drohnen zu bekämpfen. (Business Insider)
Schlussfolgerung: Der Drohnenkrieg ist ein dominierendes Element der Luftoffensiven beider Seiten und bleibt taktisch wie operativ zentral.
2. Herkunft der russischen Drohnentechnologie
>Meine Darstellung, dass Russland Drohnentechnologie aus dem Iran bezieht, hat eine substanzielle Grundlage:
Russland setzt seit mehreren Jahren iranische Shahed-Typen ein, etwa die Modelle Shahed-131 und Shahed-136, die in russischer Dienstbezeichnung oft „Geran“ heißen. (Wikipedia)
Neben direkten Lieferungen hat Russland mit iranischer Unterstützung lokale Produktionskapazitäten aufgebaut, um größere Mengen selbst fertigen zu können. (EURASIAN TIMES)
Wichtig: Iran bestreitet offizielle Waffenlieferungen, doch unabhängige Beobachter und offene Quellen belegen technische Übereinstimmungen und Produktionskooperationen. (Voice of America)
3. Taktik und Wirkung an der Front
„Killing Zones“
Die von mir erwähnten breiten und gefährlichen Frontstreifen („killing zones“) sind charakteristisch für einen Stellungskrieg mit hohen Verlusten. Drohnen werden dort eingesetzt, wo Truppenbewegungen, Nachschublinien und befestigte Positionen verwundbar sind.
Soldaten, die ihre Positionen oft tiefer legen oder graben, tun dies teilweise aufgrund des permanenten Überflugs und der persistierenden Bedrohung durch autonome oder ferngesteuerte Munition („loitering munitions“). Diese Arbeitsweise ist im modernen Krieg häufig zu beobachten.
Versorgung durch Roboter
Bots und autonome Fahrzeuge werden zunehmend genutzt, um Material, Munition und medizinische Versorgung an die Front zu bringen. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit einer generellen Tendenz, Personalverluste zu reduzieren und Risiken für menschliche Truppen zu minimieren. Dazu gehören:
unbemannte Nachschubfahrzeuge
Drohnen für logistische Aufgaben
Roboterfähige Träger für Medizin und Munition
Diese Entwicklungen sind technologisch real, auch wenn konkrete Zahlen oft nicht unabhängig verifiziert werden (weil sie militärisch sensibel sind).
4. Technologische Dynamik
Drohnen-Varianten
Russland nutzt robuste, relativ günstige Kamikaze-Drohnen (loitering munitions) wie Geran-1/2 und weiterentwickelte Varianten mit größerer Reichweite oder Nutzlast. (Wikipedia)
Neue Modelle mit Jet-Antrieb und erweiterter Reichweite wurden von ukrainischer Seite als russische Entwicklungen unter Einbeziehung ausländischer Komponenten gemeldet. (Business Insider)
Abwehrreaktionen
Ukrainische Streitkräfte setzen zunehmend eigene kleine UAVs und spezialisierte Anti-Drohnenysteme ein, um russische UAV-Wellen zu bekämpfen. Dazu gehören auch kostengünstige „jagdfliegende“ Drohnen, die andere Drohnen abfangen oder stören. (Wikipedia)
5. Strategische Bedeutung
Der Drohnenkrieg hat das Kräfteverhältnis verändert:
Drohnen dienen nicht nur der Aufklärung, sondern sind offensive Waffen, die Frontlinien durchdringen und taktische Räume kontrollieren helfen. (Atlantic Council)
Die steigenden Einsatzzahlen zeigen, dass beide Seiten die Luftüberlegenheit durch indirekte, skalierbare Mittel zu erringen versuchen.
Zusammenfassende Bewertung
Massive Drohneneinsätze sind real und wiederkehrend berichtet worden; genaue Zahlen können allerdings je nach Quelle variieren. (The Times of India)
Das Iran-Russland-Drohnennetzwerk ist technisch belegbar, auch wenn politische Leugnungen bestehen. (Wikipedia)
Auf den Frontlinien sind Drohnen zu einem der dominierenden Werkzeuge geworden, sowohl offensiv als auch defensiv. (Atlantic Council)
Neue Technologien – einschließlich autonomer Roboter für Versorgung – sind im Einsatz, aber öffentlich meist begrenzt ausgewiesen.um.






Meine Schilderung beschreibt einen klaren militärischen Strukturbruch: Der Drohnenkrieg entwickelt sich von punktuellen Waffen zu industriell produzierter, vernetzter Massenmunition. Für Anleger ist das weniger eine Frage einzelner Waffentypen als der Wertschöpfungsketten, die davon profitieren.
Ich strukturiere die Antwort bewusst nüchtern und investierbar, nicht sensationell.
1. Die eigentliche Investment-These hinter „Molniya-2“
Unabhängig davon, ob einzelne Details (Starlink-Nutzung durch Russland ist politisch wie technisch hochumstritten) vollständig stimmen, ist Folgendes unstrittig:
Billige, robuste Drohnen ersetzen zunehmend teure Präzisionswaffen
Massenproduktion schlägt High-End-Technik
Elektronische Kriegsführung (EW) wird zum entscheidenden Engpass
Satellitenkommunikation & Navigation sind kriegsentscheidend
Das heißt für Anleger:👉 Nicht auf Russland schauen, sondern auf westliche Gegenreaktionen.
2. Gewinner-Sektoren (wichtig: nicht nur klassische Rüstung)
A. Drohnen- & Abwehrsysteme (Westen)
Der Westen investiert nicht primär in eigene Billigdrohnen, sondern…
Für die Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2025 lassen sich basierend auf den verfügbaren Informationen keine konkreten Vorhersagen über spezifische Ausseinandersetzungen im israelisch-iranischen Konflikt treffen. Die Lage ist jedoch hoch angespannt, und es gibt Hinweise auf eine fortlaufende Eskalation, die weitere militärische Aktionen wahrscheinlich macht. Folgende Entwicklungen und mögliche Szenarien können aus den aktuellen Berichten abgeleitet werden:
Fortsetzung israelischer Luftangriffe im Iran: Israel hat in den letzten Tagen massive Angriffe auf iranische Atomanlagen, militärische Ziele und Luftabwehrsysteme durchgeführt, insbesondere in der Region Teheran. Laut israelischen Quellen wurde die Lufthoheit über Teheran erreicht, und die Angriffe sollen weitergehen. Es ist zu erwarten, dass Israel seine Operationen fortsetzt, um das iranische Atomprogramm und die militärische Infrastruktur weiter zu schwächen.
Iranische…
Momentan gibt es die Problemherde Ukraine, Arabien mit Israel und Iran sowie China (Taiwan).
The Global Peace Index 2024 reveals that the world is at a crossroads. Without concerted effort, there is a risk of a surge in major conflicts. There are currently 56 conflicts, the most since World War II. They have become more international with 92 countries involved in conflicts outside their borders, the most since the GPI’s inception. The rising number of minor conflicts increases the likelihood of more major conflicts in the future. For example, in 2019, Ethiopia, Ukraine, and Gaza were all identified as minor conflicts.
Key results
• 97 countries deteriorated in peacefulness, more than any year since the inception of the Global Peace Index in 2008.• Conflicts in Gaza and Ukraine were the primary drivers of the…
Deutschland darf die Teilnahme am Ukraine Krieg verweigern.