Ein Wolf für alle Felle: Operation Wüstenpfote
- Martin Döhring

- vor 8 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

### Episode: "Der Wolf und die Straße des Öls – Trump-Edition: Make Oil Great Again!"
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In den sonnigen Hügeln eines idyllischen Olivenhains auf einer griechischen Insel, wo die Ziegen klüger wirkten als manche Weltführer, hatte Martin sich eingerichtet. Der anthropomorphe Wolf, einst der ultimative Fixer für die Elite, die dachten, sie könnten die Welt regieren wie ein Reality-Show-Set, pflegte nun seine Olivenbäume. Mit einem Strohhut auf dem pelzigen Kopf, der aussah wie eine Billigkopie aus einem Trump-Souvenir-Shop, nippte er an selbstgemachtem Wein und las Bücher über "Wie man die Welt ignoriert". "Endlich Frieden – oder was die Politiker darunter verstehen: Keine Tweets um 3 Uhr morgens", knurrte er zufrieden.
Doch wie immer in der Politik: Frieden ist nur eine Pause zwischen den Katastrophen. Es war ein warmer Märzmorgen im Jahr 2026, als ein schwarzer Hubschrauber – natürlich goldverziert und mit "TRUMP FORCE ONE" auf der Seite – wie ein überfütterter Geier landete und Martins Olivenblätter in einen Wirbelsturm verwandelte. Heraus stolzierte Donald J. Trump himself, älter, aber mit einer Frisur, die immer noch aussah, als hätte sie einen eigenen Twitter-Account. Begleitet von Secret-Service-Agenten, die wirkten, als kämen sie direkt aus einer Parodie auf "Men in Black", marschierte er auf Martins Hütte zu.
"Martin! Du alter Pelzknäuel! Du siehst aus wie ein Hippie-Wolf aus den 70ern – wo ist der Biss hin? Ich hab dich vermisst, du bist der Beste, der Größte, nobody fixes like you!", dröhnte Trump, während er Martins Pfote schüttelte, als wollte er sie für eine Mauer an der Grenze benutzen.
Martin, der gerade eine Siesta plante, die epischer sein sollte als Trumps Reden, starrte ihn an. "Mr. Ex-President, oder soll ich sagen 'Der Ewige Kandidat'? Was tun Sie hier? Ich bin im Ruhestand. Keine Krisen mehr, keine 'fake news'-Verschwörungen. Gehen Sie zurück zu Ihren Golfplätzen und bauen Sie eine Mauer um Mar-a-Lago."
Trump lachte so laut, dass die Oliven von den Bäumen fielen. "Ruhestand? Das ist für Verlierer! Die Welt brennt, Wolf – und ich meine das wörtlich, mit Ölpreisen, die höher steigen als meine Umfragewerte! Die Theokratie in Persien? Kaputt, weg, ich hab's immer gesagt: Bad deal! Aber die Reste – diese Mullah-Zombies, die aussehen wie Statisten aus einem Billig-Horrorfilm – haben die Straße von Hormuz zugemacht. Mit Minen, die sie wahrscheinlich aus einem IKEA-Bausatz haben, Drohnen, die fliegen wie betrunkene Bienen, und Raketen, die eher Selfies machen als treffen. Die wichtigste Ölroute der Welt! Preise explodieren, die Wirtschaft? Total disaster! Biden's fault, obviously. Aber ich bin zurück, bigger than ever, und ich brauche deinen Rat: How do we make oil great again?"
Martin seufzte so tief, dass sein Schwanz sich einrollte wie eine verlegene Schlange. Er wusste: Trump zu ignorieren war wie eine Diät bei McDonald's – unmöglich. "Fein, setzen Sie sich. Aber nur, weil ich sehen will, wie absurd das wird. Details, bitte – und sparen Sie die Slogans."
Sie hockten unter einem Olivenbaum, Trump breitete eine Karte aus – ein altes Ding aus Papier, weil "Tablets sind für Loser, die hackbar sind". "Schau: Straße von Hormuz, enger als meine Krawatten. 20% des Öls – mein Öl, unser Öl! Diese Rebellen blockieren alles. Die UNO? Bunch of talkers. Die Navy? Wartet auf grünes Licht von Schwächlingen. Ich sage: Bomb them, Blitz 'em ! But bigly, tremendously!"
Martin strich über sein Fell, seine Augen glänzten vor Sarkasmus. Der alte Instinkt? Eher der Drang, alles als Witz zu sehen. "Zuerst: Kein Krieg. Das würde den Ölpreis so hoch treiben, dass sogar Sie tanken müssten. Stattdessen: Satirische Infiltration. Schicken Sie Clowns – wörtlich. Lassen Sie Comedians als Diplomaten gehen, die die Mullahs mit Witzen über ihre Bärte entwaffnen. Oder Drohnen mit Fake-News-Bomben: Verbreiten Sie Gerüchte, dass ihr Regime 'very low energy' ist. Holen Sie die Saudis und Israelis ran – die lieben Deals mehr als Sie. Bieten Sie Amnestie: 'Kommt zu uns, wir bauen euch eine Mauer um eure Moscheen!' Und falls das scheitert..."
Trump lehnte sich vor, Augen wie Dollarzeichen. "Falls das scheitert? Sag's mir, Wolf – make it huge!"
Martin grinste, seine Zähne blitzten wie in einer Werbung für "Wolf's Best Bites". "Dann schicke ich mich. Als Tourist getarnt – mit Trump-Mütze, um ironisch zu sein. Schleiche mich rein, sabotiere ihre Minen mit... Olivenöl. Macht alles rutschig. Aber im Gegenzug: Lassen Sie mich in Frieden, oder ich twittere Ihre Geheimnisse."
Trump schlug ihm auf die Schulter, so hart, dass Martin fast heulte. "Deal! Awesome! You're a genius, Martin – almost as smart as me! Let's drain the strait!"
Während der Hubschrauber abhob, mit Martin an Bord, der sich fragte, warum er nicht einfach "nein" gesagt hatte, starrte der Wolf auf die Insel. "Ein Wolf für alle Felle? Eher ein Clown für alle Krisen." Aber hey, in der Politik ist Satire die neue Realität.
**Ende der Episode. Nächste Woche: Martin in Teheran – mit einem Deal, der bigger ist als Trumps Ego?**




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