Vorlesung DDR Psychiatrie in einem westdeutschen Hörsaal einer Universitätsklinik
- Martin Döhring

- 11. Okt. 2019
- 1 Min. Lesezeit
Vielleicht unglaublich, aber wahr:
In der Psychiatrie Vorlesung im Hörsaal der Universitätskliniken erhält ein ehemaliger DDR-Psychiater das Wort und darf dozieren:
Die psychiatrische Forschung in der DDR war angeblich nicht schlecht, sondern wertvoll.
DDR-Psychiater haben (angeblich) herausgefunden, Homosexualität entsteht dadurch, dass die Mutter während der Embryonalzeit traumatisiert wurden, und deshalb hormonelle Störungen aufgetreten sind, welche die neurophysiologische Ausprägung der Gehirne der Föten in Richtung Homosexualität ausgebildet haben.
Es wird auf die Statistik verwiesen, nach der nach Kriegen vermehrt Homosexuelle geboren werden. Angeblich.
So und jetzt der Clou:
Die DDR-Psychiater haben die Krankheitsthese entwickelt, um Homosexuelle zu schützen.
Diese wären sonst Straftäter nach der DDR-Recht und man könne sie ja in die Irrenanstalten einweisen, um sie vor der Justiz zu schützen.
Schwer verdaulich, oder? Der Hörsaal war voll, nennenswerte Erregung oder Kritik seitens des Publikums war nicht zu vernehmen. So geschehen in der Bundesrepublik Deutschland, Jahre nach der Wiedervereinigung.







Es gibt eine neue Modediagnose für Kinder : Autismus.
Aber nur in reichen Industriestaaten, dort lohnt sich das aus Abrechnungsgründen.
Psychiatrie wurde schon in der DDR gerne benutzt um Opponenten auszuschalten oder mundtot zu machen.
Nordkorea ist das beste Beispiel dafür, wie die Geschichte nicht enden darf: Viele seiner (Kim Jong Uns) Landsleute hungern oder sind bereits verhungert.
Ich musste mit Bestürzung die 30% Stimmen der Kommunisten am Sonntag zur Kenntnis nehmen. Haben die Leute denn wirklich keine Ahnung, was roter Terror bedeutet?
Ministerin Giffey fordert mehr Geld für „Kampf gegen alles, was nicht links ist“. Habe ich mir nicht ausgedacht, musste ich heute leider so in der „WELT“ als Twitter Nachricht lesen. Und ich bin entsetzt.
Selten wurde so unverblümt ein links autoritärer Herrschaftsanspruch formuliert, droht jetzt etwa auch SED 2.0? Und was ist mit der Doktorarbeit von dem Frauenzimmer?
Sie fordert Geld für den Kampf gegen ihre politische Opposition und will das auch…
Manchmal beschleicht mich das ungute Gefühl, dass diese Gesellschaft teilweise oder punktuell wieder zu fiesen Stasi- oder SED-Methoden zurückgreift oder praktiziert.
Beispiel ist doch, wenn ehemalige Stasi-Mitarbeiter/Innen beim ÖRR angestellt werden und dann die Frechheit besitzen, ein „framing“-Manual in Auftrag zu geben, als Leitlinie wie Nachrichten dargestellt werden sollen um die politische Debatte in System- oder Regimetreue zu halten.
Es ist ein Unding in meinen Augen, wenn es politische Einflussnahmen auf die Justiz gibt oder geben sollte oder auf die Wissenschaft.