Umweltschäden am Wald
- Martin Döhring

- 10. Juni 2020
- 1 Min. Lesezeit
Dem deutschen Wald geht es nicht besonders gut. Die letzten Jahre waren vor allem durch Trockenheit gekennzeichnet. Bereits vorher waren schon erhebliche Schäden durch Windbruch und Borkenkäfer zu verzeichnen.
Neuartige Waldschäden werden durch Immissionen verursacht.
Schwefelwasserstoffe SO2 und Stickstoffoxide NOx , entstehen beim Verbrennen fossiler Brennstoffe. Diese oxidieren in der Atmosphäre zu Schwefel(H2SO4)- und Salpetersäure (HNO3), diese lösen sich in Regenteilchen in H+ Ionen (Brönstedt-Säuren).
Nadel- und Blätter werden geschädigt und ihre Wachsschicht zerstört (Harz).
Die Bodenversauerung zieht Schäden im Feinwurzelbereich und so eine Störung der Nahrungsaufnahme nach sich.
Zurecht gilt der Wald als ein einzigartiges Ökosystem. Man geht davon aus, dass Wälder die wichtigste klimastabilisierende Funktion auf diesem Planeten ausüben.
Bäume nehmen tagsüber Kohlendioxid auf und geben nachts Sauerstoff ab.
Bäume werden bekanntlich in Nadel- und Laubbäume unterschieden. Nachts geben sie Sauerstoff ab, deshalb wird der Wald auch als grüne Lunge bezeichnet.
Schälschäden durch Wild können Insektenbefall und Pilzbefall bei Bäumen verursachen. Das Holz wird dadurch entwertet. Außerdem begünstigen Schälschäden das Eindringen von Fäule.
Vor 100 Jahren gab es weniger Schälschäden durch Rotwild, weil dieses früher eher in offenen, prärie-ähnlichen Landschaften lebte und dort ungestört Gräser abweiden konnte. Rotwild ist ein Rauhfutterfresser. Nun wurde dieses Wild zurück gedrängt in den Wald und ist gezwungen Rauhfutter in Form von Rinde aufzunehmen.
RLP hat eine Waldquote von 42,3%, dazu Grünflächen 41% und Siedlungsgebiete 17%.
Bundesweit liegt die Waldquote über 30%.
Eine Aufforstung, am besten global, ist zu begrüßen. Der Wald, Bäume, gelten als wichtigster Klima stabilisierender Faktor. Das Klima selbst wird maßgeblich durch die Oberflächenaktivität der Sonne bestimmt, und kann somit kaum vom Menschen beeinflusst werden.







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