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the great outdoors: Gefahren durch Bandwürmer

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • 21. Okt. 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Nicht nur Tiere, sondern leider auch der Mensch kann von Bandwürmern befallen werden. Unter Umständen ist eine Infektion tödlich. Vor allem der Verzehr von ungewaschenen Beeren oder anderen Waldfrüchten, Fallobst oder Früchten niedriger Sträuche birgt ein hohes Infektionsrisiko.


Je nach Entwicklungsstadium bezieht ein Bandwurm verschiedene Wirte (Schnecken, Mäuse, Haarwild), der Mensch ist ein Fehlzwischenwirt.

Zwei verschiedene Krankheitsbilder werden unterschieden:

a) Eine alveoläre Echinokokkose, ausgelöst durch den Kleinen Fuchsbandwurm

b) Eine zystische Echinokokkose ausgelöst durch den Hundebandwurm

Kleiner Fuchsbandwurm: Hunde und Katzen können Endwirt des Fuchbandwurms sein. Zwischenwirt sind Mäuse. Führt zur Echinokokkose beim Menschen, mit der Konsequenz einer lebenslangen Behandlung mit Albendazol (Medikament , Anthelmintikum).


2014 gab es Deutschlandweit 66 Fälle von zystischer Echinokokkose, vorwiegend in Süddeutschland.

16 Fälle von alveolärer Echinokokkose meldete das Robert-Koch-Institut.

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist der häufigste Hauptwirt des Fuchsbandwurms. Regional verschieden sind bis zu 75% der Populationen mit dem Fuchsbandwurm befallen.

Fleischfressende Tiere nehmen die Larven von befallenem Fleisch mit der Nahrung auf. Im Darm dieser Endwirte entwickeln sich die Larven zu Bandwürmern, die Eier legen. Die Eier werden mit dem Kot ausgeschieden, und von anderen Zwischenwirten (z.B. Mäuse) aufgenommen, in deren Leber kapseln sie sich in einer Art Zyste.

In rund 70% der Fälle sind beim Menschen die Leber befallen. Symptome sind Ikterus (Gelbfärbung der Bindehaut), Entzündung der Gallenwege (Cholangitis), unter Umständen Leberzirrhose mit portaler Hypertension.

Gelegentlich lassen sich Zysten auch Gehirn, Milz, Herz oder Knochen finden. 20% der Hundebandwurm-Infektion befallen die Lungenbläschen, blutiger Husten kann ein Symptom sein.

 
 
 

1 Kommentar


Martin Döhring
Martin Döhring
21. Okt. 2019

Weitere Parasiten beim Wild:

Die Larven der Trichinen setzten sich in der Skelettmuskulatur fest. Werden bei Schalenwild Muskelfinnen festgestellt, müssen diese Stück zur amtlichen Fleischuntersuchung.

Der Leberegel kommt bei Hase, Wildkaninchen und Schalenwild vor.

Der kleine Leberegel schmarotzt in den Gallengängen der Leber. Eine Bekämpfung dieser Tierseuche ist kaum möglich. Auch der Mensch kann von Leberegeln befallen werden. Die Egel lassen sich am erlegten Stück aus den Gallengängen herausdrücken. Der kleine Leberegel benötigt zwei Zwischenwirte, Gehäuseschnecken und Ameisen. Im Darm des Endwirtes schlüpft die Larve des kleinen Fuchsbandwurms, in der Leber entwickelt sich aus der Larve die Finne.

Nach Entfernen der Leber ist das Wildbret trotz Befall mit dem Großen Leberegel für den menschlichen Verzehr geeignet. Der große Leberegel benötigt…

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