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Schwindel

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • 18. Sept. 2019
  • 1 Min. Lesezeit

„Der Schwindel ist ein Schwindel“ sagte mal ein Oberarzt aus der Neurologie zu mir. Am häufigsten werden Hausarzt oder Internist, Kardiologe oder Neurologie bei Schwindel (Vertigo) konsultiert.

Die erste Frage lautet häufig, wie sich der Schwindel denn wohl äußert, ob es ein Drehschwindel ist oder eine Fallneigung besteht (systematischer Schwindel). Wichtig wäre auch festzustellen, ob man Drogen, Medikamente oder Alkohol ausschließen kann.

Unsystematischer Schwindel mit Schwarz-werden vor den Augen hat häufig eine internistische Ursache.

Viele Menschen haben Höhenangst (Blick aus großer Höhe in die Tiefe, Angst vor dem Fall), dies ist dann ein phobischer Schwankschwindel, rein psychogen ohne körperliche Ursache.

In der Schwindel Diagnostik gibt es apparative Untersuchungen: EKG, Labor Urin und Blut (Stoffwechselstörungen wie Diabetes Mellitus), Röntgen-Thorax in 2 Ebenen, Echokardiografie (Funktion des Herzens), eventuell Schädel-CT bei Verdacht auf eine zentral-nervöse Ursache.

Mit Anamnese und körperlicher Untersuchung kann häufig ein benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel festgestellt werden. Hilfreich sind hier der Schellongtest (Blutdruck lageabhängig) oder Kipptisch-Untersuchung.

Bei Verdacht auf einen so genannten peripheren vestibulären Schwindel empfiehlt sich das Hinzuziehen eines HNO-Arztes (sehr selten) bei okulärem Schwindel der Augenarzt.

Abzugrenzen ist die Diagnostik vom Schwindel bei vorliegenden Ohnmachtsanfällen (Synkopen).

Natürlich kann auch ein Herzinfarkt oder Schlaganfall bei akut aufgetretenem Schwindel dahinter stecken.

 
 
 

6 Kommentare


Martin Döhring
Martin Döhring
18. Aug. 2024


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Martin Döhring
Martin Döhring
09. Okt. 2019

Je nach Ursache des Schwindels können auch Medikamente wie Glukokortikoide, Antiepileptika oder durchblutungsfördernde Mittel helfen.

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Martin Döhring
Martin Döhring
27. Sept. 2019

Häufiger auftretende Schwindelepisoden sind sicher abklärungsbedürftig.

Bei akutem Schwindel mit Wortfindungsstörungen oder verwaschener Sprache sollte auch an TIA gedacht werden. Tansitorische ischämische Attacke, Vorboten eines Schlaganfalls. Gegebenenfalls helfen hier prophylaktisch Gerinnungshemmer.

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Martin Döhring
Martin Döhring
26. Sept. 2019

Vertigo (Schwindel) ist mehr eine Empfindung als eine Diagnose.

40% aller Patienten über 40a sind irgendwann von Schwindel betroffen.

Zur Beurteilung der Augensakkaden kann ein Augenarzt hinzugezogen werden, der möglicherweise einen Nystagmus feststellt.

Schwindel, der durch Erkrankungen des Innenohrs verursacht wird, etwa durch Otholithen, Morbus Meniere, vestibuläre Neuritis oder Labyrinthitis, können man manchmal mit Benzodiazepinen oder auch Antihistaminika erfolgreich kuriert werden.

Übelkeit und Erbrechen können mit MCP, Mezclzin oder Promethazin behandelt werden.

Häufig ist auch Physiotherapie eine geeignete Therapiemaßnahme.

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Martin Döhring
Martin Döhring
25. Sept. 2019

Fast hätte ich es vergessen: Es gibt ein Medikament gegen Schwindel. „Dimenhydrinat“ ist als verschiedene Formen in Apotheken erhältlich und wirkt zentralnervös. Gegebenenfalls sollten organische Ursachen vorher ausgeschlossen werden.

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