Quantum Bounce: Gibt es ein "weißes Loch"?
- Martin Döhring

- 11. Okt. 2018
- 2 Min. Lesezeit
Würden wir in die berühmte Einsteingleichung Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat (E=mc2), das Plancksche Wirkungsquantum einsetzen, so könnten wir nach einigem Herumrechnen auf minimal kleinste Beträge von Masse, Länge/Raum und Energie, so genannte Quantenbeiträge als diskrete Werte kommen. Das Plancksche Wirkungsquantum ist eine diskrete Größe.
Innerhalb gewisser Konventionen würden wir sagen, dass wir für diese den jeweils kleinsten Betrag gefunden haben. Weiterhin stoßen wir dabei auf die interessante Tatsache, dass anscheinend die #Zeit nicht kontinuierlich verläuft, sondern in Schritten dieser kleinsten Beträge. Gekörnt, wie in einer Sanduhr.
Über den Kunstgriff des Einsetzens des Wirkungsquantum in die Einsteingleichung läßt sich eine Synthese von Einstein und Planck an dieser Stelle erzeugen, welche nach Literatur angeblich undenkbar ist.
Dann könnten wir auch auf die Idee kommen, den kleinsten Betrag an #Gravitationskraft, ein Quantum Gravitation zu bestimmen. Analog zur Energie,
zur der es auch eine Planck Energie (Energiequantum) gibt (kleinste theoretisch vorstellbare Menge an Energie innerhalb unseres physikalischen Weltbildes). Weiterhin existiert die Vorstellung, dass eine versuchte Stauchung z.B. eines Gravitationsquantum einen #Quantum Bounce erzeugt. Ähnlich einem Tennisball wehrt sich das Gravitationsquantum dabei gegen weitere Komprimierung.
Dieser #Quantumbounce könnte verantwortlich sein, dass Schwarze Löcher ( „shwarz-shield blackhole“, Schwerkraftmonster im All, auch Singularität genannt) ihre Existenz beenden oder umschwingen zu einem weißen Loch, einem „kosmischen Geysir“ ohne Ereignishorizont und mit strikter Emission von Materie.
Diese #Singularität, respektive deren Effekte auf die #Quantengravitation, wären dann beobachtbar. Vielleicht gibt es das schon. Konventionelle Theorien besagen, Schwarze Löcher seien für die Beobachter, also uns, scheinbar fast ewig (Lebensdauer Billionen Jahre), weil durch deren ungeheure Schwerkraft eine Zeitdilatation erfolgt.
Eine zeitliche Vorhersage für das Auftreten eines solchen Quantumbounce erscheint unmöglich.
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