Preisstabilität statt inflationärer Kostenspirale
- Martin Döhring

- 25. Okt. 2018
- 1 Min. Lesezeit
Dank Mario Draghi mit seiner Nullzinspolitik haben die Zocker an den Börsen jetzt wieder Spielgeld. Dies zu Lasten der Sparer. Es macht keinen Sinn sein Geld ohne Zins und mit Kaufkraftverlust aus der Hand zu geben. Wozu soll das gut sein?
Die Inflationspolitik der EZB ist nicht verfassungskonform, siehe Artikel 88 Grundgesetz (Preisstabilität) und dient der illegitimen Finanzierung klammer Staaten (monetäre Staatsfinanzierung). Die absichtliche Inflation sorgt unter anderen für Kostenspiralen und damit für Mietpreissteigerungen.








Der Bundesfinanzminister sollte jetzt schnell einen Kassensturz im Bundeshaushalt vornehmen.
Wenn die Schuldengrenze nach den Maastricht Kriterien zur Euro Stabilität von 60% BIP erreicht ist, können sich die Politiker die Spielchen mit den geplanten Grundgesetzänderungen schenken.
Die Katze ist aus dem Sack, wie man so sagt:
Gestern war die erste Lesung im deutschen Bundestag, bei der einige Politiker ihre Entwürfe zur Änderung des Grundgesetz präsentiert haben.
Artikel 87a Grundgesetz, der eigentlich für die Finanzierung der Bundeswehr in kraft ist, bleibt formal unangetastet.
Ersatzweise werden zur Bilanzverschleierung Artikel 109 und 115 Grundgesetz geändert.
Zusätzliches „Spielgeld“ für die Politiker soll der Erlass von Artikel 143h Grundgesetz einbringen.
Wenn die Regierung aufschuldet, hat der Bürger weniger Geld im Portemonnaie!
Ich bin dagegen.
Geht…
Tatsächlich ist in einem überschaubaren Zeitraum der Preis für Grundnahrungsmittel drastisch gestiegen. Bei Reis um mehr als 100% pro Verpackungseinheit, wohlgemerkt beim Discounter.
Dies ist Preisinflation.
In unserer Situation führte übermäßiges staatliches Schuldenmachen, speziell während der Coronapandemie, zu diesem Missstand.
Sozialdemokratische Schuldenpolitik brachte den Krieg in die Familie an den Esstisch. Es gibt nur noch Streit um
Lebensmittel. Zu teuer, zu schlecht .
Man sollte der Bundesregierung schwere Vorwürfe machen:
Im letzten Jahr, am Anfang einer gewaltigen Inflation hat die Bundesregierung eine pro-inflationistische Politik aus populistischen Motiven betrieben. Sie hat absichtlich bei einigen, aber eben nicht bei allen, die Einkommen hochgetrieben, die Preise aber nach oben laufen lassen. Das rächt sich jetzt , und die Verantwortlichen sind gewarnt worden!
...was macht eigentlich der "Bundeswirtschaftsminister" zum Thema Inflationsbekämpfung? Neue Preisspitzen bilden? Überflüssige und teure Modernisierungsmaßnahmen anleiern?
"Inflation" haben Sie schon mal davon gehört?
Und warum hasst der "Wirtschaftsminister" eigentlich Kneipen- und Restaurantbesitzer? Vermutlich werden die Hälfte der Gastronomen wirtschaftlich dieses Jahr nicht überleben, denen bleibt nur der Gang zum Sozialamt.