plastische Chirurgie: das Facelifting
- Martin Döhring

- 17. Juni 2020
- 2 Min. Lesezeit
Es handelt sich um einen rein kosmetischen Eingriff. Die Erwartungshaltung sollte kritisch hinterfragt werden. Facelifting - „Gesichtshebung“ „Faltenstraffung“ - kosmetischer Eingriff – plastische Chirurgie
· Facelifting Findet ein Facelifting zum ersten Mal statt, so spricht man von einem primären Faceliftung. Dieser Eingriff kann bei ein und demselben Patienten mehrfach vorgenommen werden. Die Indikation ist in der Regel kosmetisch, Ausnahmen sind in der Fachliteratur beschrieben.
· Die Patienten die ein Facelifting möchten, stören sich häufig an Falten und Krähenfüßen an den Augen. Ein Gesicht ohne Falten sieht jünger aus und wirkt attraktiver. Auch wird eine faziale Liposuktion öfters durchgeführt, genetisch bedingt sammeln sich „Polster“, fachmännisch genannt Lipohyperthrophie im Bereich der Wangen. Für Aufklärung und OP-Vorbereitung gelten die üblichen Auflagen aller operativen Maßnahmen der ästhetischen Medizin.
· In einem Satz beschrieben ist ein Facelifting die operative Korrektur eines altersbedingten Hautüberschusses sowie eines der Schwerkraft entsprechenden Herabsinkens von Haut und Fettgewebe, bei durch konservative Verfahren wie Botulinusunterspritzung („BOTOX“) oder Peeling oder Laser nicht erreichbaren Behandlungserfolges. Problemzonen vor allem Hals, Stirn, Zornesfalten über der Nase, sowie Wangenfalten. Weiterhin Repositionierung des durch Schwerkraft herabgefallenen Gewebes. Diese Maßnahmen erzielen einen Verjüngungseffekt.
· Die Chirurgie der Augenlider besteht häufig in einem Abnäher von zuviel Haut am Oberlid. Die Umformung asiatischer Augenlider in europäische ist komplizierter. Bei den „Tränensäcken“ unter den Augen handelt es sich um eine Art „Bruch“ des Unterhautgewebes. Auch dies ist der Chirurgie zugänglich.
· In Lokalanästhesie ist eine bessere Kontrolle der Facialisfunktion (5.Hirnnerv) möglich, geringe Belastung für den Patienten. Eingriff auch in Intubationsnarkose möglich. Medikamente, die die Gerinnung beeinflussen (Marcumar oder z.B. ASS ) müssen 1 Woche vor Eingriff abgesetzt werden, gegebenenfalls durch Heparin subkutan substituieren. Spezielle Darstellung SMAS-Facelift (superficial musculoaponeurotic system), dabei Inzision hinter dem Ohr mit chirurgischen Skalpell, weitere Präparation mit Pinzette (cave: Gefäße und Nerven). Hautlappen präparieren. Die Plastik besteht einerseits in einem Abnäher (ovales Abschneiden überflüssiger Haut) und danach Annähen der Hautlappen, dabei dürfen die Wundränder nicht unter Spannung stehen. (S-förmiger Präparationsschnitt des SMAS-Llappen). Im Bereich der Stirn erfolgt der Einschnitt an Haarlinie (hairline-inzision). Die Naht verwischt im Haaransatz und wird so gut wie unsichtbar. Nach erfolgter Stirnstraffung wird nicht behaarte Stirnhaut entfernt. Entscheidend für den OP-Erfolg ist hier die Ermittlung des Hautüberschusses. Es gibt auch eine endoskopische Vorgehensweise. Das Gesicht postoperativ mit coolpacks kühlen, hilft gegen Schwellung und Schmerzen. Nahtmaterial nach 14 Tagen entfernen. Schrauben, falls verwendet nach 4 Wochen entfernen. Martin Döhring







Facelifting, auch bekannt als Gesichtsstraffung oder Rhytidektomie, ist ein chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die sichtbaren Zeichen des Alterns im Gesicht und am Hals zu reduzieren. Hier sind einige wichtige Informationen über Facelifting:
- Ziel: Das Ziel eines Faceliftings ist es, hängende Haut zu straffen, Falten zu glätten und die jugendlichen Konturen des Gesichts wiederherzustellen¹.
- Techniken: Es gibt verschiedene Techniken wie das SMAS-Facelift, Deep Plane Facelift, Fadenlift und andere, die je nach individuellem Bedarf und Zustand der Haut angewendet werden können¹.
- Ablauf: Ein Facelifting kann unter Lokalanästhesie, Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt werden und dauert in der Regel drei bis fünf Stunden. Der Eingriff kann stationär mit mindestens einer Übernachtung erfordern¹.
- Nachsorge: Nach dem Eingriff ist eine sorgfältige…