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multiples Myelom

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • 29. Apr. 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Multiples Myleom (MM) - „Knochenmarkskrebs“

Hierbei handelt es sich um eine falsche Vermehrung von weißen Blutkörperchen im Knochenmark.

Weiße Blutkörperchen werden normalerweise richtig im Knochenmark gebildet.

Von einem Plasmozytom als Synonym spricht man eigentlich nur noch, wenn eine solitäre Ansammlung eines solchen Klons fassbar ist.

Bei älteren Herrschaften jenseits der 70 kann unter Umständen das Krankheitsbild nur beobachtet werden und im Bedarfsfall eine blande Chemotherapie nach Alexianan durchgeführt werden. Dies sogar gegebenfalls ambulant oder beim Hausbesuch. Das wäre die Gabe von Melphalan und Prednisolon intravenös (MP) oder MP mit Thalidomid (Contergan) oder MP mit Bortezumib (AK).

Bei dem Krankheitsbild handelt es sich letztlich um eine maligne Proliferation klonaler, terminal differenzierter B-Lymphozyten mit häufig charakteristischer Bildung eines monoklonalen Eiweißes, welches auch als Nachweis und Aktivitätsparameter dient.

Eine Knochenmarkpunktion sollte durchgeführt werden, dito genaue Laboranalysen der Blutwerte.

Bei jungen symptomatischen Patienten würde man eine Hochdosis Therapie mit dem Medikament Melphalan durch führen und danach eine autologe Stammzelltransplantation. Vorher eine so genannte Induktionstherapie mit Dexamethason, Adriamycin, Cyclophosphamid , Bortezumib oder Thalidomid.

Ein eventuell vorhandenes Antikörpermangelsyndrom muss substituiert werden.

Nach Literatur ist die 5-Jahresüberlebensrate bei jüngeren Patienten mit optimaler Therapie 65%.

Martin Döhring

 
 
 

3 Kommentare


Martin Döhring
Martin Döhring
14. Juni 2025

Die Behandlung von Knochenmarkkrebs, wie z. B. multiples Myelom oder Leukämien, hängt vom Typ, Stadium, Alter und Allgemeinzustand des Patienten ab. Hier sind die gängigsten Ansätze in einer übersichtlichen Übersicht:

  1. Chemotherapie:

    • Ziel: Zerstörung der Krebszellen.

    • Häufige Medikamente: z. B. Bortezomib, Lenalidomid (bei multiplem Myelom) oder Anthracycline (bei Leukämien).

    • Oft in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt.

  2. Gegebenenfalls Stammzelltransplantation:

    • Autologe Transplantation: Verwendung der eigenen Stammzellen nach hochdosierter Chemotherapie, um das Knochenmark zu erneuern.

    • Allogene Transplantation: Stammzellen von einem Spender, riskanter, aber potenziell heilend.

  3. Zielgerichtete Therapien:

    • Medikamente wie Monoklonale Antikörper (z. B. Daratumumab) oder Immunmodulatoren greifen spezifische Merkmale der Krebszellen an.

    • Weniger Nebenwirkungen als Chemotherapie.

  4. Immuntherapie:

    • Stimuliert das Immunsystem, um Krebszellen zu bekämpfen (z. B. CAR-T-Zelltherapie bei bestimmten Leukämien).

  5. Strahlentherapie:

    • Gezielte Bestrahlung bei…

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Martin Döhring
Martin Döhring
14. Juni 2025

Knochenmarkkrebs ist ein Überbegriff, der verschiedene Arten von Krebs bezeichnet, die im Knochenmark entstehen oder sich dort ausbreiten. Der Begriff umfasst in der Regel:

1. **Multiples Myelom**: Dies ist die häufigste Form von Knochenmarkkrebs. Es handelt sich um eine Krebserkrankung, die aus abnormen Plasmazellen im Knochenmark entsteht. Diese Plasmazellen produzieren eine übermäßige Menge an Immunoglobulinen, die sich negativ auf die Knochen und das Immunsystem auswirken können.

2. **Akute und chronische Leukämien**: Diese Krebsarten betreffen die Blutzellen, die im Knochenmark produziert werden. Sie können die normale Blutbildung im Knochenmark beeinträchtigen und zu einer Überproduktion von krebsartigen Zellen führen.

3. **Lymphom**: Einige Lymphome, insbesondere das Hodgkin-Lymphom und bestimmte Non-Hodgkin-Lymphome, können ebenfalls das Knochenmark betreffen.

### Symptome

Die Symptome von Knochenmarkkrebs können variieren,…

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Martin Döhring
Martin Döhring
03. Mai 2019

Drogen?

Der Genuss, die Erzeugung, Besitz, und die Verbreitung von Drogen ist in Deutschland illegal.

Bekannte Drogennutzer waren Hitler (Amphetamin), Freud(Kokain), Göring (Opium) und Jim Morrison (Heroin).

Heroin ist halbsynthetisch aus Morphium(Opium, papaver somniferum) hergestellt (diacetyl-Morphin). Heroin kommt aus der Türkei nach Deutschland. Früher wurde die Weltopiumernte allein in Afghanistan erzeugt. Amphetamine und Crystall-Meth werden synthetisch hergestellt. Kokain kommt aus Südamerika und Cannabis aus dem Nahen Osten und Marokko. LSD wird halbsynthetisch hergestellt aus Mutterkornalkaloid. Natürlich konsumiere ich diese Substanzen nicht und rate davon ab. Schmerzmitteln in Deutschland wird der Opiod-Antagonist Naloxon beigesetzt, um diese Präparate als Ersatzstoffe unbrauchbar zu machen.

Vor vielen Jahren hatte ich einen Fachartikel aus den USA über die Funktionalität von Drogen übersetzt und publiziert, womit…


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