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Hepatitis - infektiöse Leberentzündungen

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • 17. Okt. 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Bekannt sind die beiden infektiösen Leberentzündungen Hepatitis A und Hepatitis B. Gegen beide kann man sich auf Wunsch impfen lassen. Die Hepatitis A ist bakteriell und ihr Infektionsweg fäkal-oral. Ist der Grund, warum man Salat stets abwaschen soll. Der Übertragungsweg der Hep B ist parenteral. Personen mit Gefährdungsgrad sollten sich unbedingt impfen lassen.

Spezifische Test zum Nachweis einer Hepatitis C gibt es noch gar nicht so lange. Eine Impfung gegen HCV ist theoretisch möglich, aber nicht verfügbar. Weltweit leiden 150 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis C. In Deutschland ist etwa jeder 200te erkrankt.

Der Übertragungsweg der Hepatitis C ist parenteral. Also sind iv-Drogenkonsumenten gefährdet.

Das Hepatitis C Virus gehört zu den Viren, die Krebserkrankungen auslösen können. Man schätzt, 10-15% der Krebserkrankungen werden durch HCV ausgelöst.

Es gibt Medikamente gegen die Hep C: Proteasehemmer wie Grazoprvir, Polymerase Hemmer wie Sofosbuvir oder NS5A wie Ledipasvir.

Zugelassen für die Therapie der Hep C sind ferner PEG-Interferon alpha und Ribavirin.

Als Folge einer Hepatitis Infektion können Leberzirrhose und Leberzellkarzinom auftreten.

 
 
 

2 Kommentare


Martin Döhring
Martin Döhring
18. Okt. 2019

Eine Hepatitis D ist eine rechte Rarität und ist eine Superinfektion einer Hepatitis B mit dem Dane-Partikel, einem defekten Virusoid. Verläuft in der Regel chronisch. Beim Hund gibt es die Staupe als infektiöse Hepatitis.

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Martin Döhring
Martin Döhring
18. Okt. 2019

Eine Hepatitis B Erkrankung heilt in der Regel von alleine folgenlos aus.

Zugelassen für die Therapie der Hep C sind ferner PEG-Interferon alpha und Ribavirin.

Das Hepatitis C Virus wurde erst 1989 isoliert. Es ist ein RNA-Virus und verfügt üer Immunevasion, d.h. rasche Mutationsraten führen zu unterschiedlichen Subtypen, die vom Immunsystem nicht mehr sofort erkannt werden können und eine Chronifizierung begünstigen.

Ein sicheres Bild im Elektronenmikroskop vom Hep C Virus war bislang nicht möglich. Zielzelle ist der Hepatozyt, die Leberzelle.

Diagnostik: Nachweisverfahren sind Enzymimmunoassay oder PCR (Polymerasekettenreaktion),. Leberbiopsie zum Abschätzen des Ausmaßes der Gewebeschädigung. Die Transaminasen im Blut eignen sich nicht zur Verlaufsbeurteilung einer Erkrankung, abweichend von anderen Hepatitiden.

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