Helikoptergeld
- Martin Döhring

- 26. März 2020
- 1 Min. Lesezeit
Normalerweise bin ich zwar eigentlich strikt gegen so etwas, aber in der akuten Situation finde ich den Vorschlag vom Helikoptergeld gar nicht so schlecht. Aus Gründen der Gerechtigkeit, aber nicht nur.
Helikoptergeld („Hubschrauber wirft Geld ab“) ist eine Erfindung vom Nobelpreisträger Ökonom Milton Friedman, den ich seit Schulzeiten sehr verehre. Friedman hat die Geldmengentheorie entwickelt („The Optimum Quantity of Money“).
In der aktuellen Situation leiden alle, aber nicht alle bekommen Wirtschaftshilfe: Rentner, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger gehen bislang leer aus. Ist wirklich ungerecht.
Ich bin der Meinung, es ist auch für die Volkswirtschaft gut, wenn jeder Erwachsene Deutsche 2000Euro vom Staat bekommt. Als Einmalzahlung.
Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Monat April wahrscheinlich vollkommen im shutdown endet.
Leider hat der WHO Chef heute plädiert, die Zwangsmaßnahmen möglichst lange aufrecht zu halten.
Das Helikoptergeld kann dort segensreich wirken, wo alle anderen Hilfsmaßnahmen versagen. Viele wirtschaftliche Zusammenbrüche können damit verhindert werden.







In einer totalen wirtschaftlichen Notsituation kann das H-Geld immer noch zum Retter in der Not werden.
Helikopter Geld hilft Banken eher nicht. Stärkt aber die Nachfrage...
Es gibt die „no-bail-out“ Klausel 125 im EU-Vertrag!
Handelsblatt: Ökonomen empfehlen Helikoptergeld
Der Sozi will lieber alle in die Sozialhilfe schicken. Bei den bekannten Problemen, diese Personen danach wieder davon zu entwöhnen.