Greenland
- Martin Döhring

- 21. Nov. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Jan.

### Grönland: Die arktische Perle mit globaler Bedeutung – und der aktuelle Soldateneinsatz
Die Ankunft von 13 deutschen Soldaten auf Grönland heute (16. Januar 2026) ist ein klares Signal in der eskalierenden Arktis-Diplomatie, besonders vor dem Hintergrund der US-Drohungen unter Trump. Es handelt sich um ein Erkundungsteam der Bundeswehr, das auf Einladung Dänemarks nach Nuuk geflogen wurde, um mögliche deutsche Beteiligungen an der Verteidigung der Insel zu prüfen. Dies geschieht im Rahmen einer NATO-Übung und als Reaktion auf geopolitische Spannungen – weitere Soldaten aus Frankreich (ca. 15), Norwegen und Schweden sind ebenfalls vor Ort. Die USA reagieren gelassen: "Soldaten in Europa beeindrucken uns nicht." Ich fasse hier mein Wissen zu Grönland zusammen: Von den Basics bis zur strategischen Relevanz. Basierend auf aktuellen Daten und historischen Fakten – lass uns das strukturiert durchgehen.
#### 1. Grundlagen: Was ist Grönland?
Grönland (grönländisch: Kalaallit Nunaat) ist die größte Insel der Welt und ein autonomes Gebiet im Königreich Dänemark. Hier die Essentials in einer Tabelle für den Überblick:
| Aspekt | Details |
|--------|---------|
| Geografie | Fläche: Ca. 2,166 Mio. km² (größer als Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen). 80% eisfrei im Sommer, aber 85% permanent vereist (Grönländisches Eisschild). Bevölkerung: Nur 57.000 Einwohner (2025), hauptsächlich Inuit. Hauptstadt: Nuuk (ca. 19.000 Ew.). Klima: Arktisch, mit Mitternachtssonne und Polarnacht. |
| Geschichte | Besiedelt seit ca. 2500 v. Chr. von Inuit-Völkern. Wikinger (Erik der Rote) um 985 n. Chr. Dänische Kolonie seit 1721. Autonomie seit 1979, erweitert 2009 (Selbstverwaltung in Bildung, Gesundheit, Ressourcen). Unabhängigkeitsbewegungen boomen durch Klimawandel. |
| Politik & Wirtschaft | Autonom unter dänischer Krone (Königin Margrethe II., aber Premier Múte B. Egede seit 2021). Währung: Dänische Krone. Wirtschaft: Fischerei (90% Exporte), Tourismus, Subsistenzjagd. BIP pro Kopf: Ca. 50.000 € (2025), aber hohe Abhängigkeit von dänischen Subventionen (ca. 500 Mio. €/Jahr). |
Grönland ist ein Paradox: Riesig, aber dünn besiedelt – ideal für Naturbeobachtung, aber anfällig für Klimawandel (Eisschmelze bedroht den Meeresspiegel global).
#### 2. Strategische Bedeutung: Warum streiten alle um Grönland?
Grönland ist kein "Nirgendwo" – es ist ein geopolitischer Hotspot in der Arktis, wo Klimawandel neue Schifffahrtsrouten (Nordwestpassage) öffnet und Ressourcen freilegt. Seine Bedeutung wächst exponentiell seit den 2010er Jahren. Hier die Schlüsselfaktoren:
- Militärisch & Sicherheitsrelevant:
- Thule Air Base: US-Raketenfrühwarnstation (seit 1951, erneuert 2023) – essenziell für NORAD (US-Kanada-Raketenabwehr). Überwacht ballistische Raketen aus Russland/China.
- Arktis-Konflikte: Mit schmelzenden Eismassen wird die Region umkämpft. Russland hat 2025 seine Arktis-Präsenz verdoppelt (20 Eisbasisen); China fischt nach Rohstoffen via "Polar-Seidenstraße". Die NATO (inkl. Deutschland) sieht Grönland als "Tor zur Arktis".
- Aktueller Kontext: Trumps Drohung vom 14. Januar 2026, Grönland "militärisch einzuverleiben" (für "Sicherheit" gegen Russland/China), hat Europa aufgeschreckt. Die deutschen Soldaten sind Teil einer "Erkundungsmission" zur Stärkung der dänischen Souveränität – Symbolik plus Eigeninteresse (Bundeswehr trainiert Arktis-Szenarien seit 2024 in über 40 Übungen). Es geht um De-Confliction mit den USA, ohne Eskalation.
- Wirtschaftlich & Ressourcen:
- Rohstoffe: Enorme Vorkommen an Seltenerden (ca. 25% globaler Reserven), Uran, Gold, Zink – geschätzt 1–2 Bio. € Wert. Bergbau boomt durch Eisschmelze, aber umweltbelastend.
- Schifffahrt & Handel: Die Nordwestpassage könnte bis 2030 eisfrei sein, verkürzt Routen um 40% (z. B. Europa-Asien). Grönland kontrolliert Schlüsselpositionen.
- Umwelt & Klimawandel:
- Grönland trägt maßgeblich zum globalen Meeresspiegelanstieg bei (Eisschmelze: 270 Gt/Jahr, 2025). Es dient als "Klimaindikator" und Forschungsstandort (z. B. NEEM-Bohrprojekt).
- Herausforderung: Autonomie vs. Abhängigkeit – Unabhängigkeit könnte Ressourcen finanzieren, birgt aber Risiken (z. B. Abwanderung junger Inuit).
- Geopolitisch:
- US-Interesse: Trump wollte 2019 kaufen (1 Bio. $), nun militärisch sichern. Die USA haben Vetorechte in dänischen Verträgen.
- Europäisch/NATO: Dänemark lädt Verbündete ein, um Souveränität zu wahren. Deutschland profitiert: Arktis-Expertise stärkt NATO-Rolle.
- Globale Rivalen: China investiert in Infrastruktur (z. B. Flughafen Nuuk, 2024); Russland testet U-Boote in arktischen Gewässern.
Zusammengefasst: Grönland ist der "Schlüssel zur Arktis" – strategisch wie der Suezkanal, aber mit Eisschicht. Der Soldateneinsatz heute unterstreicht: Europa will nicht zusehen, wie Trump die Region "kolonisiert". Es könnte zu einem "Grönland-Gipfel" kommen, wie in Bild spekuliert.







Tatsächlich betreibt die SPD eine Politik, die auf sehr starke Aufschuldung des Staates setzt.
Problem ist folgendes:
Es gibt Personen in Deutschland, die ein deutlich geringeres Einkommen haben als die Bezieher von Bürgergeld oder Angestellte/Arbeiter zum gesetzlichen Mindestlohn.
Geht es nach der SPD sollen exakt diese Personen gegen ihren Willen stärker verschuldet werden mit der Konsequenz, dass sie selber unter dem Strich weniger haben und die anderen mehr. Bislang finanzieren Personen mit sehr geringem Einkommen auch über Steuer die „Nassfahrer“ oder Faulenzer, jeder zahlt letztlich zum Beispiel Mehrwertsteuer. Auf den anderen Seite blockiert die SPD Marktwirtschaft aktiv und Menschen mit geringem Einkommen haben deshalb keine Chance, ihr Los zu verbessern.
Ich bin kein Sozialdemokrat. Ich bin kein Kommunist. Aber rechnen…
Auch in diesen Tagen schwellt der Haushaltsstreit weiter. Der geplante Bundeshaushalt für 2025 weist erhebliche Lücken auf.
Es sollte auch erwähnt werden, die Mitarbeiterzahl bei den Behörden wächst schneller als die Bevölkerung.
Die Anzahl der Staatssekretäre im Wirtschaftsministerium unter Dr Habeck hat in den letzten Jahren um 51% zugenommen.
Zusätzliche Schulden bedrohen über Inflation die Wirtschaftlichkeit etlicher Unternehmer, insbesondere diejenigen, die zusätzliche Kosten nicht weitergeben können.
Möglicherweise ist in diesem Jahr wieder eine Haushaltssperre erforderlich, weil die Ausgaben des Bundes die Einnahmen deutlich übersteigen.
KI zum Thema Nachtragshaushalt 2023