Entstehung eines Glioblastoms auf molekularer Ebene
Ein Glioblastom (GBM) ist der aggressivste und häufigste maligne Hirntumor beim Erwachsenen, der aus glialen Vorläuferzellen entsteht. Auf molekularer Ebene entsteht es durch eine Kombination aus genetischen Mutationen, Dysregulation von Signalwegen, epigenetischen Veränderungen und Einflüssen der Tumormikroumgebung (TME). Diese Prozesse führen zu unkontrolliertem Zellwachstum, Vermeidung von Apoptose (programmiertem Zelltod), Invasion in umliegendes Gewebe und Resistenz gegen Therapien. GBM wird in primäre (de novo, IDH-wildtyp) und sekundäre (aus niedriggradigen Gliomen entstehend, oft IDH-mutiert) Formen unterteilt, die unterschiedliche molekulare Profile aufweisen. Im Folgenden erkläre ich die Schlüsselmechanismen schrittweise, basierend auf aktuellen Erkenntnissen.
1. Genetische Mutationen als Auslöser
Die Entstehung eines GBM beginnt oft mit akkumulierten genetischen Veränderungen, die Onkogene aktivieren oder Tumorsuppressorgene inaktivieren. Diese Mutationen führen…
Entstehung eines Glioblastoms auf molekularer Ebene
Ein Glioblastom (GBM) ist der aggressivste und häufigste maligne Hirntumor beim Erwachsenen, der aus glialen Vorläuferzellen entsteht. Auf molekularer Ebene entsteht es durch eine Kombination aus genetischen Mutationen, Dysregulation von Signalwegen, epigenetischen Veränderungen und Einflüssen der Tumormikroumgebung (TME). Diese Prozesse führen zu unkontrolliertem Zellwachstum, Vermeidung von Apoptose (programmiertem Zelltod), Invasion in umliegendes Gewebe und Resistenz gegen Therapien. GBM wird in primäre (de novo, IDH-wildtyp) und sekundäre (aus niedriggradigen Gliomen entstehend, oft IDH-mutiert) Formen unterteilt, die unterschiedliche molekulare Profile aufweisen. Im Folgenden erkläre ich die Schlüsselmechanismen schrittweise, basierend auf aktuellen Erkenntnissen.
1. Genetische Mutationen als Auslöser
Die Entstehung eines GBM beginnt oft mit akkumulierten genetischen Veränderungen, die Onkogene aktivieren oder Tumorsuppressorgene inaktivieren. Diese Mutationen führen…