gegen die russische Bedrohung
- Martin Döhring

- 15. Okt. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes Dr Kahl warnt aktuell vor der russischen Bedrohung. Dito die Chefs vom Verfassungsschutz und Militärischem Abschirmdienst.
Russische Agententätigkeit hat in Deutschland massiv quantitativ und qualitativ zugenommen.

Auch im Radio wurde heute gesagt, Russland sieht Deutschland längst als Gegner an.
2017 warnte der Bundesnachrichtendienst öffentlich vor dem Ukrainekrieg.
Aktuell warnt der Bundesnachrichtendienst vor einem Angriff Russlands auf die Nato in 2028.
Russland gibt 12% vom BIP für Rüstung aus, wir nur 2%. Der ehemalige US Präsidentenberater Bolton forderte die Nato Länder auf, die Rüstungsquote zu verdoppeln.
Bei starker Nachrüstung in den nächsten Jahren können wir eine Freiheitsdividende einfahren, als Belohnung für unsere Bemühungen.



... genau diese Sorge teilt auch die militärische und politische Führung der NATO. Litauen, und das gesamte Baltikum, stehen derzeit unter permanentem "Stress-Testing" durch Moskau.
Es handelt sich dabei um eine sehr bewusste Strategie der hybriden und asymmetrischen Kriegsführung. Russland versucht, die Reaktionszeiten, die Nerven und die Solidarität des Bündnisses auszuloten, ohne dabei die Schwelle zu einem echten militärischen Bündnisfall (Artikel 5) zu überschreiten.
Besonders im Fokus stehen dabei drei kritische Dimensionen:
1. Die Achillesverse: Die Suwałki-Lücke
Litauen liegt geografisch in einer extrem exponierten Zange. Eingeklemmt zwischen der hochgerüsteten russischen Exklave Kaliningrad im Westen und dem kremltreuen Belarus im Osten, bildet der schmale Landstreifen zur polnischen Grenze – die sogenannte Suwałki-Lücke – die einzige Landverbindung der baltischen Staaten zum restlichen NATO-Gebiet. Russland…
Die Bedrohung durch Russland wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, insbesondere im Kontext von geopolitischen Spannungen, militärischen Aktivitäten und sicherheitspolitischen Herausforderungen. Hier sind einige wesentliche Aspekte:
1. **Geopolitische Spannungen**: Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen, insbesondere den NATO-Staaten, sind angespannt. Ereignisse wie die Annexion der Krim 2014 und die Unterstützung von Separatisten in der Ostukraine haben das Vertrauen in Russland stark beeinträchtigt und zu einer verstärkten militärischen und politischen Präsenz der NATO in Osteuropa geführt.
2. **Militärische Aktivitäten**: Russland hat in den letzten Jahren seine militärischen Kapazitäten ausgebaut, sowohl hinsichtlich der Konventionellen Streitkräfte als auch im Bereich der nuklearen Fähigkeiten. Regelmäßige Militärübungen in der Nähe von NATO-Grenzen und die Entwicklung neuer Waffensysteme werden von den westlichen Ländern als bedrohlich wahrgenommen.
Die russische Bedrohung kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, darunter militärische, geopolitische, wirtschaftliche und cybernetische Aspekte. Hier sind einige der zentralen Punkte:
1. **Militärische Aggression**: Die Annexion der Krim im Jahr 2014 und der anhaltende Konflikt in der Ostukraine sind Beispiele für Russlands aggressive Außenpolitik, die die Sicherheit in Europa und darüber hinaus gefährdet.
2. **Einflussnahme und Desinformation**: Russland hat in mehreren europäischen Ländern versucht, politische Prozesse zu beeinflussen, sei es durch Hackerangriffe, Desinformationskampagnen oder Unterstützung extremistischer Gruppen.
3. **Geopolitische Rivalität**: Russlands Machtansprüche und sein Streben, Einfluss in ehemaligen Sowjetrepubliken auszuüben, gefährden die Stabilität in diesen Regionen und stellen eine Herausforderung für die NATO und die EU dar.
4. **Wirtschaftliche Abhängigkeiten**: Viele europäische Länder sind von russischen Energielieferungen abhängig, was…
Der ranghöchste Nato General Deutschlands forderte dieser Tage, den Rüstungsetat von 2% auf 3% hochzuschrauben, um dem Anforderungsprofil gerecht werden zu können.