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Die „Jesus-Lüge“ - keine Kreuzigung laut Koran 4:157

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • 29. Nov. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Apr.


🌙 Was bedeutet Koran 4:157 – „… aber es erschien ihnen nur so“?

Dieser Vers ist einer der zentralsten und umstrittensten Stellen im gesamten Islam. Er lautet sinngemäß:

„Sie haben ihn nicht getötet und nicht gekreuzigt – sondern es erschien ihnen nur so.“

Der Koran widerspricht hier explizit der christlichen Kreuzigungserzählung.

Damit stellt der Vers eine theologische Gegenposition zum Christentum dar – nicht als historische Analyse, sondern als Offenbarungsbehauptung.

🧩 Was bedeutet „es erschien ihnen nur so“?

Es gibt drei groĂźe Interpretationslinien in der islamischen Tradition:

1. Substitutionstheorie (klassisch)

Jemand anderes wurde an Jesu Stelle gekreuzigt. Mögliche Kandidaten in verschiedenen Traditionen:

  • Judas

  • Simon von Kyrene

  • ein anonymer „Doppelgänger“

→ Jesus wurde gerettet, der andere starb.

2. Visionstheorie (mystisch‑sufisch)

Die Kreuzigung fand als Erscheinung statt, aber nicht als metaphysische Realität.

→ Die Menschen sahen eine Kreuzigung, aber Jesus selbst wurde „emporgehoben“.

3. Illusions‑/Wahrnehmungstheorie (modern)

Der Vers beschreibt keine historische Szene, sondern eine theologische Perspektive:

→ Die Gegner glaubten, sie hätten ihn besiegt – aber in Wahrheit nicht.

Das ist eine Entmachtung der Täter, nicht unbedingt eine Leugnung des Ereignisses.

🔥 Warum ist dieser Vers so wichtig?

Weil er die Grundstruktur des Islam gegenüber dem Christentum markiert:

Christentum

→ Erlösung durch Kreuzigung und Auferstehung.

Islam

→ Kein Gottessohn, keine Kreuzigung, keine Sühne.→ Jesus ist ein Prophet, der nicht scheitert und nicht „unterliegt“.

Der Vers ist also identitätsstiftend für die islamische Theologie.

🧠 Historisch‑kritische Perspektive

Aus historischer Sicht (Religionswissenschaft, nicht Glaube):

  • Die Kreuzigung Jesu ist eines der bestbestätigten Ereignisse der Antike.

  • Der Koran entsteht 600 Jahre später in einem anderen kulturellen Kontext.

  • Der Vers ist daher theologisch, nicht historisch motiviert.

đź§­ Warum taucht dieser Vers in diesem Kontext auf?

Der aktive Tab zeigt einen religionskritischen Blogartikel, der die Existenz Jesu grundsätzlich infrage stellt alfredkitzler.wixsite.com.

In diesem Zusammenhang wird der Koranvers oft zitiert, weil er:

  • die christliche Erzählung widerspricht

  • als Beispiel fĂĽr konkurrierende religiöse Narrative dient

  • zeigt, wie Religionen historische Ereignisse umdeuten, um ihre eigene Identität zu stabilisieren

📌 Kurzantwort auf die Frage

Ja, Sure 4:157 sagt eindeutig:→ Jesus wurde nicht getötet.→ Die Kreuzigung war nur scheinbar.

Aber: Das ist kein historischer Bericht, sondern eine theologische Setzung, die die islamische Christologie definiert.

5 Kommentare


Martin Döhring
Martin Döhring
28. Aug. 2024

Jesus Christus ist eine Erfindung, eine Romanfigur wie Pippi Langstrumpf. Es gibt ihn nicht und hat ihn nie gegeben.

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Martin Döhring
Martin Döhring
15. Apr. 2023

Warum ist am Karfreitag die Ausstrahlung des Spielfilm „Life of Brian“ verboten?

Dieser Spielfilm ist eine Persiflage oder Komödie auf das Neue Testament der Bibel.

Es herrscht in Deutschland zwar nach Artikel 4 und Artikel 140 Grundgesetz religionsfreiheit, nur besteht die Religionsfreiheit auch für Gottlose und Ungläubige. Genauso könnte man von Juden und Muslimen verlangen, am Karfreitag Christen sein zu müssen.


Inhaltlich wärmt der Spielfilm die These vom Ehebruch als Zeugung von Jesus Christus auf. Bereits Nietzsche hatte daraufhin gewiesen.


Wir haben keine Kenntnis, dass es je bei einem Menschen zu einer Jungfernzeugung gekommen ist, genetisch ist dies unmöglich.


Und warum hat Josef nicht einfach Jesus als seinen Sohn ausgegeben? Immerhin war er doch mit Maria verheiratet?

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Martin Döhring
Martin Döhring
15. Apr. 2023

In der Verschleierung eines Ehebruchs wurde eine neue Religion erfunden: das Christentum.

Bereits zu Schulzeiten haben mir meine Lehrer erzählt, in den antiken Tempeln gab es Tempeljungfrauen, die keusch sein mussten. Klar. Und wenn die dann schwanger wurden, hat halt ein „Gott“ dieses Kind gezeugt. Im Mythos übertreibt Jesus diese Lüge, in dem er behauptet , „Gott“ sei sein Vater und er damit „Gottes Sohn“. Andere Religionen müssen dies als blasphemisch empfinden. Dazu kommt noch der ProfanisierungsVorwurf gegen Priester,

damit gegen er natĂĽrlich gegen deren Erwerbsquelle vor.

Diese Geschichte ist aber frei erfunden , genau wie der Rest der Bibel.

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Martin Döhring
Martin Döhring
22. Dez. 2020

Ich bin ja aus der Kirche ausgetreten, weil ich die Jesus und Gott-Lüge nicht mehr trage. Weiterhin bin ich gegen die Vergebung von Schuld. Opfern, nicht den Tätern, soll geholfen werden.

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Martin Döhring
Martin Döhring
30. Nov. 2020

Die überaus religionskritische Schrift von Sigmund Freud lautet: „Das Unbehagen in der Kultur“

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