Diagnose "Geist ist krank", hier speziell der "Heilige Geist"
- Martin Döhring

- 10. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Natürlich bin ich aus der Kirche ausgetreten. Dazu musste ich mir noch idiotischerweise die Genehmigung vom Pfarrer holen. Dieser wies mich darauf hin, dass die Taufe nicht rückgängig gemacht werden kann, weil sie ja in der Vergangenheit liegt. Getauft wird zur „Erlösung“ von der „Erbsünde“.
Nur ist die Erbsünde ja nach Sigmund Freud der Mord am Alten, am Stammvater. Wahrscheinlich schon vor 400.000 Jahren. Die Urhorde hatte den Alten umgebracht, um an die Weiber zu kommen. Danach aßen sie sein Fleisch, deshalb wird ja in der Kirche jeden Sonntag diese „Jesus-Chips“ ausgegeben, damit alle symbolisch Menschenfleisch essen , und damit zur kollektiven aber auch unbewußten Tätergemeinschaft werden.
Letztlich sind alle Götter von Menschen erfunden. Ursachen werden Gott oder Göttern in die Schuhe geschoben oder Imperative ("Gebote und Gesetze" wie der Dekalog) als Lüge sind angeblich „Gottes Wille“. Alles Schmu, Lüge und Betrug.
Nietzsche konnte mangels Vater keinen Ödipuskomplex ausbilden und bei Freud war der Ödipuskomplex zentral. Es ist eine internationale Menschheitserfahrung, der Erstgeborene entwickelt heftige Aggressionen gegen den Vater.
Der „Heilige Geist“ ist nun das Instrument der Verleugnung, der Verdrängung und Selbstbetrug. Deshalb gibt es ja die Psychoanalyse. Nach dem Neuen Testament kommt die Urlüge, die Jungfernzeugung mit Gott („unbefleckte Empfängnis“) ja durch den „Heiligen Geist“. Mithin ist der „Heilige Geist“ auch die Kriminalitätsader des Christentums. Die Lügen der Eltern werden in den Kinder zu Gewissheiten (Nietzsche). Werden im Über-Ich internalisiert (Freud). Es ist nicht auszuschließen, dass im Rahmen der Zucht, so Schizophrenie (Ambivalenzkonflikt) und Krebs Eingang ins Erbgut finden.
Bei Nietzsche dominiert der „Wille zur Macht“. Jesus Christus ist frei erfunden. Niemand sollte dies glauben.
Unbewußte Schuld aus Verbrechen , Verdrängung und Verleugung kann der Heilige Geist erzeugen. Bei mangelnder Symbolisierungskraft entwickelt sich nicht nur eine kollektive Zwangsneurose, die Religion, nein, es können Ambivalenzkonflikte aus dem falschen Zusammenspiel von Eros und Thanatos entstehen. Deshalb ist der „Heilige Geist“ krank. Dieser Geist ist krank: Der „Heilige Geist“.
Unbewußte Schuld aus Verbrechen , Verdrängung und Verleugnung kann der Heilige Geist erzeugen. Bei mangelnder Symbolisierungskraft entwickelt sich nicht nur eine kollektive Zwangsneurose, die Religion, nein, es können Ambivalenzkonflikte aus dem falschen Zusammenspiel von Eros und Thanatos entstehen. Deshalb ist der „Heilige Geist“ krank, geisteskrank.
Fazit: Asebie (Gottlosigkeit) ist die richtige Geisteshaltung. Gott, Jesus Christus und der "Heilige Geist" sind alles nur Einbildungen, Illusionen.




Der „Heilige Geist“ als pathologisches Konstrukt: Eine psychoanalytische Dekonstruktion religiöser Dogmen
Die Institution der Kirche und ihre zentralen Dogmen stehen aus einer streng psychoanalytischen Perspektive in einem Spannungsfeld zwischen kollektiver Verleugnung und unbewusster Schuldverarbeitung. Der Austritt aus der Kirche, oft als formaler Akt vollzogen, offenbart bei näherer Betrachtung die tiefsitzenden psychischen Mechanismen, die das religiöse System konstituieren und aufrechterhalten.
Die archaische Wurzel der Schuld
Die christliche Taufe, die zur „Erlösung“ von der sogenannten „Erbsünde“ vollzogen wird, erweist sich bei Anwendung Freudscher Konzepte als ein Reenactment archaischer Schuldgefühle. Freud identifiziert die Erbsünde nicht als metaphysisches Ereignis, sondern als Reminiszenz an den Mord am „Alten“, dem Stammvater der Urhorde, welcher aus dem Begehren nach den Frauen der Horde resultierte. Die sakramentale Praxis…
Sigmund Freud hielt Religionen für kollektive Zwangsneurosen. Ich war durch meine Frühaufklärung psychogen immunisiert.