der Pestarzt
- Martin Döhring

- 14. März 2020
- 1 Min. Lesezeit
Es zirkulieren aktuell wieder historische Abbildungen eines Pestarztes mit damals üblicher Schnabelmaske. Dies natürlich getrieben durch aktuelle Coronaviruswelle.
Im Mittelalter und um 1666 grassierte die Pest („der schwarze Tod“) in Europa mit verheerenden Folgen. Hervorgerufen wird die Pest durch das Bakterium Yersinia pestis und verbreitet durch Ratten und Flöhe.
Einer der bekanntesten Pestärzte von damals war Nostradamus. Er verfasste zudem aus Visionen in Versform zusammengefasste Prophezeiungen. Dadurch wurde er berühmt.








Die Coronapolitik war verfehlt und billigstem Populismus geschuldet .
Die Corona-Hysterie ist vorbei, jetzt fehlt ein Arzt für die Ökochonder.
Es war übrigens Ignaz Semmelweis, der seine Kollegen angehalten hat, sich die Hände zu waschen...
Die Mediziner der Vergangenheit müssen auch geahnt haben, dass Seuchen durch Keime ansteckend sind. Man ging von einem „contagium“, einem Übertragungsstoff aus. Deshalb auch die spezielle Schutzkleidung mit Schnabel, der sogar tatsächlich sind voll ist.
Erst 1894 wurde der Erreger der Pest identifiziert: Das Bakterium Yersinia Pestis. Eine Impfung gegen die Pest gibt es nur für Risikogruppen. Um 1800 entstanden die ersten wirksamen Impfungen der Neuzeit, zuerst gegen Pocken.
Ein erstes wirksames Medikament gegen Infektionen, damals speziell die Syphillis, erzeugte Paul Ehrlich mit dem Salvarsan, respektive Neo-Salvarsan. Ehrlich entwickelte mit Kollegen auch die ersten Impfungen gegen Tetanus und Diphterie.
Die Behandlung der Pest als Erkrankung wurde erst durch Antibiotika möglich. Die Entdeckung der bakteriziden Wirkung von Penicillin geht auf Fleming…
Die spanische Grippe H1N1 dauerte von 1918-1920 und tötete 50 Millionen Menschen.