Metaphysik des Seins: Meine Reise durch die Ewigkeit des Todes
- Martin Döhring

- 23. Mai 2019
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Apr.

I. Die hyperzivilisierte Oberfläche (Pacific Palisades, LA, CA, USA)
Alles beginnt in der absoluten Reibungslosigkeit.
Pacific Palisades ist kein Ort, sondern ein Versprechen – eingelöst durch Glas, Licht und Kapital. Die Luft scheint gefiltert, die Geräusche gedämpft, als hätte man die Wirklichkeit selbst optimiert. Hier gibt es keine Reibung, nur Funktion.
Ich stehe an einer Tankstelle nahe der Küstenverbindung nach Malibu. Die Zapfsäule summt – nicht mechanisch, sondern präzise, fast medizinisch. Ein steriles Geräusch, als würde etwas extrahiert, nicht eingefüllt.
Der Asphalt ist schwarz und perfekt, eine spiegelnde Fläche ohne Geschichte. Neonlicht bricht sich darin wie in einer kontrollierten Illusion. Menschen bewegen sich zielgerichtet, ohne Zögern, ohne Reibungsverlust. Keine Gesichter, nur Abläufe.
Im Hintergrund pulsiert der Freeway-Komplex. Verkehrsströme wie elektrische Impulse. Ein Gehirn ohne Subjekt.
Ich erkenne: Ich bin hier nicht mehr als ein Eintrag im System. Ein Datensatz. Eine Funktion.
II. Der Aufstieg: Sepulveda Pass
Ich verlasse die Ebene.
Die Straße beginnt, sich zu heben, und mit ihr verschiebt sich die Logik. Sechs Spuren werden vier, dann zwei. Optionen verschwinden. Entscheidungen werden zwingend.
Die Stadt sinkt hinter mich zurück. Sie wird kleiner, flacher, unwirklicher – ein Modell, das sich selbst vorspielt, Realität zu sein.
Dann bricht das Signal ab. YXZ Road, hier hauste mal eine Endzeitsekte.
Kein Netz. Kein Satellit. Kein Zugriff.
Das Smartphone in meiner Hand wird bedeutungslos – ein glatter, schwarzer Stein. Ich lege es weg.
Die Straße zwingt mich in eine neue Ordnung: keine Ausweichbewegung, keine Fluchtlinien, nur noch Richtung.
Ich befinde mich auf einer Straße ohne Namen. Ein Korridor zwischen Herkunft und Ziel. Ein Übergang, der sich nicht mehr erklären lässt.
III. Die stille Zone: Das Hochplateau
Oben angekommen verschwindet die Welt, wie ich sie kannte.
Der Horizont löst sich auf. Keine Gebäude, keine Zeichen, keine Referenzen. Nur Fläche und Distanz.
Der Verkehr ist verschwunden. Das einzige Geräusch ist der Wind, der an der Karosserie entlangzieht – konstant, gleichgültig.
Zeit verändert ihre Konsistenz. Sie fließt nicht mehr – sie steht, zäh, schwer, beinahe greifbar.
Ohne äußere Struktur beginnt etwas anderes sichtbar zu werden: Gedanken ohne Kontext. Bilder ohne Ursprung.
Mein Ich verliert Kontur. Nicht abrupt, sondern flimmernd.
IV. Mad Creek: Der Eintritt
Ich sehe das Schild fast zu spät.
Ein schiefes Brett, verwittert, kaum lesbar: Mad Creek.
Ich biege ab.
Der Moment ist unscheinbar – und absolut. Der Asphalt endet. Die Reifen greifen in Staub.
Etwas kippt.
Die Navigation versagt endgültig. Es gibt keine Koordinaten mehr, keine Richtung im üblichen Sinn.
Ich fahre weiter. Aber nicht mehr durch Raum.
Sondern in Tiefe.
V. Death Valley: Der nackte Kern
Dann öffnet sich das Tal.
Keine Dramatik. Keine Inszenierung. Nur eine radikale Abwesenheit von allem, was ablenkt.
Die Hitze ist nicht einfach Temperatur. Sie ist Präsenz. Druck. Realität ohne Filter.
Die Landschaft: blau-graue Gebirge, massiv, unbewegt. Formationen, die nicht entstanden sind, sondern einfach immer schon da waren.
Keine Bewegung. Keine Antwort.
Dann – ein Geräusch.
Das Radio fängt sich. Ein Signal. Fragil, fast zufällig.
Musik.
„And after all, we’re only ordinary men…“ (Pink Floyd über Satellitenradio)
Die Worte hängen in der Luft, verlieren sich im Raum, der sie nicht braucht.
Ich verstehe: Hier hat nichts Bedeutung, außer der Tatsache, dass es ist.
Alles Menschliche – Konflikt, Moral, Identität – schrumpft. Nicht gewaltsam, sondern logisch.
VI. Die Oase und das Absurde
Wie ein Fehler im System erscheint sie:
Palmen. Schatten. Wasser. Und ein Gebäude.
Die Klinik.
Klimaanlagen summen. Türen gleiten auf und zu. Ein Versuch, Ordnung wiederherzustellen. Struktur. Fürsorge.
Aber etwas stimmt nicht.
Die Ruhe ist zu glatt. Die Funktion zu perfekt.
Es ist keine Heilung. Es ist Simulation.
Ich bleibe nicht.
Weiter die Straße entlang taucht Licht auf. Neon.
Ein Kasino. Das Casino von Jack Longstreet, nahe Area 51.
Innen: Tische, Karten, Gesichter. Oder das, was wie Gesichter aussieht.
Die Spieler bewegen sich minimal verzögert. Ihre Blicke treffen mich nicht ganz.
Ich setze mich.
Karten werden verteilt.
Ein Gegenüber hebt den Blick. Seine Stimme ist trocken, ohne Herkunft:
„Es gibt keinen Einsatz. Du spielst nur, um zu sehen, ob du noch existierst.“
Ich sehe auf meine Karten. Ich verstehe die Regeln nicht.
Ich spiele trotzdem.
VII. Burial Mountain: Das Ende der Notwendigkeit
Ich verlasse das Kasino.
Die Lichter verschwinden schnell im Rückspiegel. Zu schnell.
Vor mir: Dunkelheit. Und darin eine Form.
Der Berg.
Keine Inszenierung. Keine Symbolik. Nur Masse.
Ich halte an. Der Motor verstummt langsam, klickend, als würde er sich selbst auflösen.
Ich steige aus.
Stille.
Keine Tiere. Kein Wind. Kein Echo.
Der Berg ist da. Nicht für mich. Nicht gegen mich.
Einfach da.
Man sagt, hier wohnen die Seelen der Verstorbenen. Nicht als Namen. Nicht als Geschichten.
Als Präsenz.
Ich spüre keine Angst. Keine Erleuchtung.
Nur Klarheit.
Alles, was mich definiert hat –Rollen, Konflikte, Erinnerungen, das permanente Ringen –ist hier nicht mehr erforderlich.
Es fehlt nichts. Weil nichts mehr verlangt wird.
Ich stehe still.
Und begreife:
Dies ist kein Ziel. Kein Übergang. Kein Zustand.
Es ist die Abwesenheit der Notwendigkeit, etwas zu sein.
Hier endet nicht das Leben.
Hier endet nur die Notwendigkeit, jemand zu sein.



Metaphysik des Seins: Meine Reise durch die Ewigkeit des Todes
I. Die hyperzivilisierte Oberfläche (Pacific Palisades)
Alles beginnt in der absoluten Reibungslosigkeit. Pacific Palisades, der Inbegriff von kalifornischem Licht und ökonomischer Sicherheit. Hier ist das Leben ein Versprechen, das durch Architektur und Klima eingelöst wurde.
Ich stehe an einer Tankstelle in der Nähe der Malibu Connection. Die Zapfsäule summt wie ein chirurgisches Instrument. Die Tankstelle selbst ist eine Kathedrale des Konsums: Neonlicht bricht sich auf poliertem Asphalt, der so schwarz und glatt ist wie die Oberfläche eines stillen Teils. Menschen bewegen sich hier funktional – sie sind keine Individuen, sondern Vektoren in einem System aus Komfort und Geschwindigkeit. Der Getty-Freeway-Komplex pulsiert im Hintergrund wie ein neuronales Netz ohne Bewusstsein.
Psychodynamik: Das…
Kapitel: „Der Wolf im Jobcenter“
Szene 1 – Neue Probleme
Kaum hat Martin der Wolf seinen Ausweis zurückgestempelt, da trifft ihn die nächste bürokratische Falle. Alfred Kitzler blättert in einer Zeitung und sagt: „Wolf, mit Papieren allein ist es nicht getan. Du brauchst eine Arbeitsgenehmigung. Von irgendwas musst du ja leben. Sozialhilfe gibt’s für Wölfe nicht.“
Martin knurrt: „Also muss ich mir jetzt auch noch bescheinigen lassen, dass ich arbeiten darf?“
Szene 2 – Die Schlange der Hoffnungslosen
Im Jobcenter Mainz treffen sie auf eine endlose Schlange von Wartenden. Jeder hat ein absurdes Schicksal:
ein Jongleur mit drei Masterabschlüssen, der nur als „ungelernt“ eingestuft ist,
eine Büroangestellte, die jeden Antrag dreimal stellen muss, weil das Formular inzwischen gewechselt hat,
ein…
Martin Wilhelm Döhring UND Simone Döhring MA
Engelstrasse 37 in D-55124 Mainz
Telefon: 06131 382110
Mobil 0172 6111951
Email: martindoehring@msn.com
Amtsgericht Mainz
Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 MainzPostfach 3020, 55020 MainzTelefon: 06131/141-0Telefax: 06131/141-6666E-Mail: agmz(at)ko.jm.rlp.de
Mainz, 28.7.2025
Ihr Schreiben vom 22.7.2025 – Klage Roland Rechtsschutzversicherung vs. Döhring, M.
AZ 86 C 145/25 v. 22.7.2025
Betrifft: LG Mainz AZ 4 O 155/21 - Döhring vs. Nürnberger Versicherung ,
LG Mainz AZ 3133 Ea -10/25
Bezug: Bezirksregierung Düsseldorf Dezernat 24 AZ 24.01.01.03-A-Döh
Verwaltungsgericht Düsseldorf AZ 7 K 389/13
Strafverfahren AG Idar-Oberstein AZ LS 1021 Js 5234/12 Ns
2. Instanz LG Bad Kreuznach
Revision OLG Koblenz 2 OLG 4 Ss 196/16
BVerfG
AZ AR 8328/18
AZ AR 5490/18
Guten Tag!
Ihr Schreiben vom 22.7.2025 habe…
Gegen die Kandidatur von Frau Frauke Brosius-Gersdorf
Seit einigen Tagen dominiert die Kandidatur der umstrittenen Juristin Professor Frauke Brosius-Gersdorf die Social Media Welt. Ich schreibe diesen Kommentar, um mich von dieser Person, deren Meinung und Haltung, deutlich zu distanzieren.
Ich bin kein „Sozialdemokrat“, die so genannte „Sozialdemokratie“ lehne ich als verfehlt komplett ab, als Politik , als Einstellung oder auch als Geisteshaltung. Ich bin für die Einhaltung der Gesetze und für Verfassungstreue.
Ich bin Abtreibungsgegner. Abtreibung ist nach §218 Strafgesetzbuch rechtswidrig und ein Straftatbestand. Abtreibung als Delikt ist im Strafgesetzbuch bei den Tötungsdelikten gelistet.
Am vergangenen Freitag haben Abgeordnete der Union eine Wahl dreier Kandidaten für Richterpositionen am Bundesverfassungsgericht zum Glück verhindert. Die Kandidaten waren Prof Frauke Brosius-Gersdorf, Prof Kaufhold…
Martin Döhring
Engelstrasse 37 in D-55124 Mainz
Telefon: 06131 382110
Mobil 0172 6111951
Fax 06131 382153
Email: martin.doehring2020@gmail.com
Landgericht Bad Kreuznach, John-F-Kennedy-Straße 17, 55543 Bad Kreuznach
Fax 0671 708 1210
agkh@ko.mjv.rlp.de
lgkh@ko.jm.rlp.de
Betrifft: AZ 7NS 1024 Js 16866/16
sowie
AZ 1021 Js 5234/12 Ns
Aktenzeichen:
Bezirksregierung Düsseldorf Dezernat 24 AZ 24.01.01.03-A-Döh
Verwaltungsgericht Düsseldorf AZ 7 K 389/13
Strafverfahren AG Idar-Oberstein AZ LS 1021 Js 5234/12 Ns
2.Instanz LG Bad Kreuznach
Revision OLG Koblenz 2 OLG 4 Ss 196/16
BVerfG
AZ AR 8328/18
AZ AR 5490/18
Sehr geehrte Damen und Herren,
Antrag auf Wiederaufnahme der Verfahren, Antrag auf Akteneinsicht
Sehr geehrte Damen und Herren,
In zwei Straf-Verfahren gegen mich, die jeweils in zweiter Instanz in Bad Kreuznach entschieden wurden, bitte ich…