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Blutarmut - Anämie

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • 10. Juni 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Bei Vorliegen einer Anämie (Blutarmut) würde ich eher – ähnlich wie beim Fieber – von einem Syndrom sprechen, als von einer Krankheit. Von einer Anämie spricht man, wenn die Hämoglobin-Konzentration im Blut unter einen Hb von 11g/dl abfällt (WHO).


Bei normalen Personen wird eine Anämie eigentlich erst unter einem Hb von 10g/dl symptomatisch (z.B. Ohnmacht, Schwindel, Zittern), deshalb substituiert man mit Erythrozytenkonzentraten („Blutkonserven“) erst ab diesem Wert.

An Diagnostik ist in erster Linie das Labor führend (Blutuntersuchung), schon aus einem Differentialblutbild kann der Geübte viel herauslesen und die weiteren Untersuchungsgänge festlegen.


Bei älteren Menschen tritt gelegentlich eine „refraktäre Anämie“ auf, die an und für sich harmlos ist (degenerativ), aber durch eine Knochenmarkentnahme und Untersuchung eines hämatologischen Fachmannes bestätigt sein sollte (Ausschluss einer anderen spezifischen Erkrankung).

 
 
 

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