Blattzeit
- Martin Döhring

- 18. Juni 2019
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Die Blattzeit ist die Begattungszeit. Das „blatten“ ist das Nachahmen des Fieptons der brunftigen Geiß beim Rehwild.
In der Paarungszeit des Rehwildes kann also die Lockjagd auf den Rehbock stattfinden. Dieses Geräusch (Fiepen) kann durch Blasen auf einem gespannten Blatt nachgeahmt werden (Lockruf). Die Blattzeit selbst ist etwa Mitte Juli bis Mitte August. Der Bock verläßt während der Brunft sein Territorium. Er folgt Duftspuren und Fieplauten der Ricke und treibt sie oft mehrere Stunden (dabei Bildung von Hexenringen). Die Tragzeit, inklusive Keimruhe beträgt 40-42 Wochen, es werden 1-3 Kitze gesetzt. Setzzeit ist Mai/Juni. Die Jagdperiode auf Böcke in RLP ist 1. Mai bis 31.Januar.







sachliche Verbote in §23 Landesjagdgesetz. §32 Landesjagdgesetz regelt in RLP gesetzlich Jagd- und Schonzeiten.
Anfang September beginnt die Hirschwildbrunft und dauert 5-6 Wochen. Die männlichen Tiere trennen sich von den Hirschrudeln und suchen die Kahlwildrudel auf.
Der Platzhirsch ist der stärkste Hirsch und wird durch Comment-Kämpfe ermittelt. Der Hirsch röhrt bei der Brunft.
Die Schonzeit endet Anfang August und dauert bis Januar. Schmaltiere, Böcke und Spießer dürfen ab Mai bejagt werden (RLP). Kitze und Ricken bis September Schonzeit, Hirsche, Kälber und Alttiere bis August.
Elterntiere dürfen grundsätzlich nicht gestreckt werden.
Der Rehbock beschlägt in der Blattzeit die Ricke oder Geiß.
Die Rehwildbrunft wird für gewöhnlich als Blattzeit bezeichnet. Mitte Juli bis Mitte August.
Schmalrehfiep lässt den Bock die Suche nach der Geiß aufnehmen. Das Fiepen wird als Lockruf etwa mit einer speziellen Pfeife nachgeahmt.