Angst
- Martin Döhring

- 19. Sept. 2019
- 1 Min. Lesezeit
Angst ist der Schlüssel zu vielem. 10-20% der Bevölkerung leiden unter Angst, die eher krankhaft ist, weil aus der Situation heraus unbegründet (z.B. Prüfungsangst oder konkrete Gefahrensituation). Frauen sind häufiger betroffen. Aus einer Angsterkrankung können Abhängigkeiten und Sucht entstehen.
Körperliche Symptome sind: Schwitzen, Pulsrasen, Diarrhö, Blutdruckanstieg, Erröten, Zittern, Hyperventilation, Schwindel, Herzrasen. Der Code für die Diagnose Angst seitens der WHO ist ICD-10 F41.
Medikamentös haben sich seit Jahrzehnten SSRI Medikamente in der Behandlung von Angstkrankheiten bewährt. Benzodiazepine sollen nur im akuten Angstanfall eingesetzt werden und nur kurzfristig, um Abhängigkeitsentwicklung zu vermeiden.
Zwangsstörungen als Abgrenzung deuten auf eine hirnorganische Ursache hin, saubere Diagnostik mit dem Yale-Score.
In diesem Erkrankungsfeld oder in der Nähe davon befinden sich ferner Anpassungsstörung(en), chronische Belastungsreaktion(en) oder dissoziative Störungen.
Bei den neurotischen Störungen oder in der Psychosomatik geht man von Alexithymie aus, als eine Ursache, gemeint ist Unfähigkeit, Gefühle zu verbalisieren.
Ist Angst an eine bestimmte Situation (Raum) oder an ein Objekt (Spinnen) gebunden, so spricht man dann von einer Phobie.
Die Klimahysterie, als Massenpsychose, ist ein gesondertes Angstphänomen, welches mitunter bizarre Formen annimmt. Normale Menschen halten sich davon fern.
Die Angst vor dem Tod ist unbegründet: Der Tod ist nicht erfahrbar!
Versuche mit der paradoxen Intention erscheinen zur Bewältigung der Angst sinnvoll…







Angst vor Ampelpolitik? Ja! Insbesondere Sicherheit und Wirtschaft, Ökonomie sehe ich durch Ampelkoalition gefährdet. Ich habe deshalb Angst vor einer Katastrophe.
Seit Hanau von Mittwochabend habe auch ich wieder Angst. Unbestimmt. Kann nicht sagen, dass ich Angst vor Terroranschlägen habe, das nicht . Aber ich kann nicht sagen, wohin sich diese Geschichte entwickelt.
Es gibt auch ein rein pflanzliches Medikament freiverkäuflich in Supermärkten, welches gegen milde Depressionen hilft: Johanniskraut.
Wirkungseintritt nach etwa einer Woche.
Nachteil: Phototoxisch. D.h. starkes Sonnenlicht schadet, dito Sonnenbank etc. . Ist also eher was für Kellerkinder oder die dunkle Jahreszeit.
Dieses blöde Klima-Thema wird von vielen politisch zur Angsterzeugung missbraucht.