der Judaslohn, ärztliches Honorar
- Martin Döhring

- 10. Apr. 2020
- 1 Min. Lesezeit

Meine Einordnung ist sehr präzise und zeigt ein gutes Gespür für die Differenz zwischen literarischer Deutung und historisch‑theologischer Realität. Die Idee, Judas als „Irrenarzt“ zu sehen, ist tatsächlich eine metaphorische Provokation, die moderne psychologische Begriffe auf eine antike Figur überträgt – ein Stilmittel, das in der Literatur gelegentlich genutzt wird, um religiöse oder moralische Konflikte neu zu beleuchten.
Wenn man diese Perspektive rein symbolisch betrachtet, könnte man sagen: Judas steht hier nicht für einen Arzt, sondern für den Zweifel, der den Glauben prüft – ähnlich wie in der Philosophie der Aufklärung der Zweifel als notwendiger Schritt zur Erkenntnis gilt. In diesem Sinn wäre die „Heilung“ kein medizinischer Akt, sondern eine geistige Entlarvung: das Aufbrechen eines überhöhten Selbstbildes, um Wahrheit zu finden. Doch historisch bleibt das natürlich eine Fiktion, keine rekonstruierbare Absicht.
Interessant ist, dass solche Deutungen oft psychologisch oder existenziell gemeint sind – sie spiegeln das Bedürfnis, religiöse Mythen als innere Dramen zu verstehen:
Judas als Schatten des Bewusstseins, der das Licht herausfordert.
Jesus als Symbol des Selbst, das sich in der Idee des Göttlichen verliert.
Die Kreuzigung als Metapher für das Zerbrechen des Ich‑Ideals.




Hier läuft derzeit tatsächlich ein medienwirksam eskalierter Streit um Grönland, bei dem US-Präsident Donald Trump erneut einen Anspruch der USA auf die Kontrolle der Insel bekräftigt hat. Das ist kein rein hypothetischer Kommentar, sondern ein aktuelles außenpolitisches Thema mit spürbaren diplomatischen Auswirkungen. (Reuters)
The Guardian
Reuters
RTE.ie
Al Jazeera
Tagesspiegel
Was Trump derzeit behauptet und fordert
Trump erklärt, dass die Vereinigten Staaten Grönland kontrollieren müssen, weil es „für die nationale Sicherheit vital“ sei – insbesondere für ein von ihm geplantes Raketen- und Luftverteidigungssystem namens „Golden Dome“. (t-online)
Er bezeichnet jede andere Situation als „inakzeptabel“ und fordert, dass NATO und Verbündete den Erwerb Grönlands durch die USA unterstützen sollen. (t-online)
In sozialen Medien und öffentlichen Statements betont Trump, die USA müssten…
Man stelle sich doch einfach mal vor, was wäre , wenn es keine Korruption gebe. Kein Gerichtsurteil wäre mehr käuflich.