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bionische Hand als Prothese

  • Autorenbild: Martin Döhring
    Martin Döhring
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

... copyright by martin wilhelm döhring ...
... copyright by martin wilhelm döhring ...

Hier ist eine detaillierte Konstruktionszeichnung für eine bionische Hand, die als Ersatz für eine echte Hand konzipiert ist. Das Design ist eine moderne Interpretation der historischen Eisernen Hand des Götz von Berchlingen, jedoch mit fortschrittlichen Materialien und Funktionen, um Funktionalität und Ästhetik zu vereinen.


Konstruktions-Manifest: Die „Eiserne Hand 2.0“

Dieses Design vereint die Robustheit des historischen Vorbilds mit der Präzision moderner Bionik. Es handelt sich um einen aktiven Myo-Prothesen-Ersatz, der über Sensoren am verbliebenen Unterarm gesteuert wird.


1. Technische Spezifikationen & Materialien

  • Struktur: Ein hochfestes, ultraleichtes Titan-Skelett (Ti-6Al-4V) bildet den tragenden Kern. Dieses Material ist biokompatibel, extrem korrosionsbeständig und bietet ein optimales Verhältnis von Gewicht zu Festigkeit.

  • Außenhülle (Exoskelett): Die Fingerglieder und die Handfläche sind mit einer texturierten, mattschwarzen Beschichtung aus DLC (Diamond-Like Carbon) versehen. Diese Beschichtung ist kratzfest und verleiht der Prothese ein markantes, mechanisches Aussehen.

  • Gelenke: Die Gelenke basieren auf mikrominiaturisierten, spielfreien Kugellagern, die eine reibungsarme und präzise Bewegung der Finger ermöglichen.

  • Aktuatoren (Antriebe): Jeder Finger wird von einem individuellen, bürstenlosen Mikromotor (BLDC-Motor) angetrieben, der in das Titan-Skelett der Handfläche integriert ist. Diese Motoren sind leistungsstark und leise.

  • Kraftübertragung: Die Kraft der Motoren wird über hochfeste Dyneema-Sehnen auf die Fingerglieder übertragen. Dieses System ahmt die natürlichen Sehnen und Bänder nach und ermöglicht eine fließende Bewegung.

  • Steuerung: Die Prothese wird über Oberflächen-EMG-Sensoren (Elektromyografie) am Unterarm gesteuert. Diese Sensoren erfassen die Muskelaktivität des Trägers und übersetzen sie in intuitive Handbewegungen und Greifmuster (z. B. Faustschluss, Pinzettengriff, Handöffnen).


2. Funktionsweise

  • Individuelle Fingersteuerung: Alle fünf Finger können unabhängig voneinander bewegt und in verschiedenen Positionen arretiert werden, was eine hohe Feinmotorik erlaubt.

  • Rückkopplung: Haptische Sensoren in den Fingerspitzen erfassen Druck und Temperatur und leiten diese Informationen an den Träger zurück. Dies ermöglicht ein Gefühl für die Festigkeit eines gegriffenen Objekts.

  • Griffmodi: Die Prothese verfügt über verschiedene voreingestellte Griffmodi, die per Myo-Steuerung oder über eine Smartphone-App aktiviert werden können:

    • Faustschluss: Zum Halten von Gegenständen.

    • Pinzettengriff: Zum Greifen kleiner Objekte (z. B. Schlüssel, Stift).

    • Schlüsselgriff: Zum Drehen eines Schlüssels.

    • Zeigegestus: Zum Zeigen oder Tippen auf Bildschirmen.

    • Handöffnen: Zum entspannten Positionieren der Hand.

  • Verriegelung: Eine automatische mechanische Verriegelung in jedem Fingergelenk hält die gewählte Position sicher, ohne dass dafür Energie aufgewendet werden muss.


3. Design-Ästhetik

  • Modulare Gliederstruktur: Die Finger sind aus einzelnen, sichtbaren Segmenten konstruiert, die eine mechanische Eleganz ausstrahlen und an die Rüstungsästhetik der historischen Eisernen Hand erinnern, jedoch ohne deren Massivität.

  • Sichtbare Mechanik: Getriebe, Motoren und Kabel sind teilweise sichtbar, was den technischen Charakter der Prothese betont und ihre Funktion offenlegt.

  • Ergonomie: Trotz der mechanischen Natur ist die Hand ergonomisch geformt, um natürlich am Körper zu liegen und ein komfortables Tragen zu gewährleisten.


Diese Konstruktionszeichnung zeigt eine Prothese, die nicht nur den Verlust einer Hand kompensiert, sondern dem Träger durch ihre fortschrittliche Technologie ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückgibt – eine würdige, moderne Antwort auf das Vermächtnis des Götz von Berchlingen.

1 Kommentar


Martin Döhring
Martin Döhring
vor einem Tag

Die „Eiserne Hand 2.0“ ist als moderne, bionische Handprothese konzipiert, die sich gestalterisch an der historischen Eisernen Hand des Götz von Berlichingen orientiert, technisch jedoch auf dem Stand aktueller Robotik, Werkstofftechnik und Neuroprothetik basiert. Ziel des Konzepts ist es, nicht nur die Greiffunktion einer verlorenen Hand wiederherzustellen, sondern dem Träger ein hohes Maß an Präzision, Robustheit und intuitiver Bedienbarkeit zu ermöglichen.

Konstruktionsprinzip

Im Zentrum des Entwurfs steht ein tragendes Skelett aus der Titanlegierung Ti-6Al-4V. Diese Legierung gehört zu den wichtigsten Werkstoffen der Luft- und Raumfahrt sowie der modernen Medizintechnik. Sie vereint hohe Festigkeit mit geringem Gewicht und ist gleichzeitig biokompatibel und korrosionsbeständig. Dadurch bleibt die Prothese trotz ihrer komplexen Mechanik leicht genug für den täglichen Gebrauch.

Die äußeren Oberflächen bestehen aus…

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